Amaranth-Safran-Milchreis: ein freudvoller Start!

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Statt Neujahrsvorsätze zu fassen, versuche ich zum Jahresausklang bzw. -beginn Bilanz zu ziehen und ich muss sagen, dass ich das Gefühl habe ein tolles Jahr hinter mir zu lassen. Ich bin stolz auf das, was ich 2016 aufgebaut habe und alleine die Tatsache, dass ich das jetzt zur Kenntnis nehme und mir Lob zu gestehe bedeutet einen riesigen Fortschritt in meiner persönlichen Entwicklung. Noch vor 2 Jahren wären mir an dieser Stelle vermutlich als Erstes die nicht realisierten Projekte und Ideen in den Sinn gekommen, jetzt kann ich es kaum erwarten los zu starten …

Ich habe – und darauf bin ich besonders stolz – einen konkreten Plan für 2017! Ich weiß welche Ideen ich umsetzen und welche Ziele ich erreichen möchte. Und ich habe DICH! Dies sind ganz große Neuerungen im Vergleich zu 2016, meinem ersten Jahr der Selbständigkeit. Ich habe mir Mittel geschaffen, um monatlich zu überprüfen ob alles mehr oder weniger nach Plan läuft und das gibt mir ein gutes Gefühl. Vergangenes Jahr hatte ich kein Kontrollinstrument und ich war oft recht fertig, da ich mich verloren fühlte und nicht wusste wo ich das Schiff hinsteuern sollte. Aber die vielen, vielen begeisterten Rückmeldungen von draußen, bestätigen dass das Schiff auf Kurs ist, dass das was ich mache sinnvoll ist und dich dabei unterstützt deine Ernährung zu verbessern. Das ist das aller Schönste an meiner Arbeit!

Es macht mir großen Spaß Ziele zu erreichen (was vermutlich mit meinem Ehrgeiz und Perfektionismus zusammen hängt und nicht auf jeden einzelnen zutrifft ;-)) Seit der Lektüre von „Eat that frog“ von Brian Tracy habe ich ein anderes Bewusstsein für Ziele. Ich weiß seither, dass arbeiten mir persönlich noch mehr Spaß bereitet, wenn ich abends das Gefühl habe das erledigt zu haben, was ich mir vorgenommen hatte und ich versuche mir zum Genießen dieses Glücksmoment abends auch Zeit zu nehmen. Wissend dass ich prinzipiell immer zu viel will, habe ich für 2017 versucht meine Ziele, statt allzu ambitioniert, halbwegs realistisch zu stecken.

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Ein wesentlicher Unterschied zwischen einem Vorsatz der bereits Mitte Jänner verpufft ist und einem der verwirklicht wird, beruht meiner Erfahrung nach auf der notwendigen Erkenntnis wie man das Ziel erreicht. Diese fällt in den meisten Fällen nicht vom Himmel, sondern es bedarf einer ordentlichen Portion Anstrengung und Wille, es tut mir leid wenn ich hier kein Wundermittel anbieten kann, um dorthin zu gelangen.

Um nochmals auf das Buch „Eat that frog“ zurück zu kommen, so kommt der Titel daher, dass man den größten Brocken zuerst angeht, also den hässlichsten Frosch zu Beginn isst. Vielleicht kannst du damit etwas anfangen: Was ist der grösste Brocken für dich? Überleg dir wozu du diesen Brocken angehen möchtest und fang dann sofort an einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu setzen. Auch wenn es unangenehm ist (sonst wäre es ja nicht der hässlichste Frosch) FANG AN, alleine durchs Angehen, lösen sich viele kleinen Problemchen ganz von selbst. Und mach dir laufend bewusst, was du bereits geschafft hast, das stärkt und macht Freude!

Und damit zurück zu deiner Ernährung: Willst du sie umstellen/verbessern? Wozu? Willst du mehr Energie, Gewicht reduzieren, weniger krank/verkühlt sein, weniger Verdauungsbeschwerden haben? Wo zwickt es am meisten? Während uns  Ernährungstrend immer wieder glauben lassen wollen, dass es DIE ERNÄHRUNG FÜR UNS ALLE gibt, geht die TCM sehr individuell vor. Was für den einen passt, kann für den anderen falsch sein, wichtig ist, dass jeder zu der Ernährung findet die ihn stärkt und ihm gut tut, hier kommt oft noch dein persönlicher Stoffwechsel ins Spiel. Bitte hinterlasse mir ein Kommentar womit du dich gerade plagst, damit ich darauf eingehen kann!

7 Tipps wie du zu mehr Wohlbefinden durch deine Ernährung gelangst:

  • iss nur natürliche Nahrung und koche so oft es geht selbst
  • mach Schluss mit Fertig- und Lightprodukten und iss möglichst wenig Zucker
  • kaue gut und iss langsam in einer entspannten Atmosphäre
  • iss öfters eine Suppe und trinke ausreichend Wasser
  • frühstücke regelmäßig warm, vor allem wenn du unter äußerer Kälte und Verdauungsbeschwerden leidest
  • verwende saisonales, regionales Bio-Gemüse und Kräuter für deine Speisen
  • höre auf mit essen, wenn du satt bist

Weitere Tipps findest du HIER!

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Und damit du gleich mit dem warmen Frühstück ins neue Jahr starten kannst, stelle ich dir mein neues Lieblings-Frühstück vor:

Für 2 Portionen:
75 g Reisflocken
25 g gepoppter Amaranth 

(oder 50 g Amaranth und 50 g Reis in 400 ml Wasser 20 Minuten weich kochen)

500 ml Ersatz-Milch nach Wahl – eventuell mit Wasser verdünnt
(ich nehme 250 ml Kokosmilch und 250 ml Wasser)
1 Apfel in feine Spalten geschnitten
200 g Apfel- oder Birnenmus, oder ab und zu mit Mango, Litschi, Granatapfel für die Farbe!
3-4 Datteln oder etwas Ahornsirup
6-7 Safranfäden – das I-Tüpfelchen – eine Portion innere Freude im grauen Winter!

1/2 TL Kardamom
einige klein gehackte Nüsse deiner Wahl

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Die Reisflocken mit den klein gehackten Datteln und Nüssen, den Safranfäden, der Milch und dem Wasser aufstellen und 10 Minuten köcheln. Die Flüssigkeitsmenge richtet sich ein wenig nach deinem Geschmack, je mehr Flüssigkeit, desto dünn flüssiger bzw. desto länger müssen die Flocken ziehen, wenn du die Flüssigkeit wieder reduzieren möchtest! Wenn die Reisflocken weich sind, den gepoppten Amaranth zugeben, dieser saugt gut die Restflüssigkeit auf, eventuell noch etwas Wasser oder Milch zufügen, den gemörserten Kardamom untermischen und mit Apfelmus und Apfelspalten oder Obst nach Wahl anrichten. 

Das Apfelmus stelle ich immer in größeren Mengen her: dazu wasche ich 6-8 Bio-Äpfel (meist Boskop), schneide sie in kleine Stücke und köchele sie mit einem Schuss Wasser bis sie weich sind. Dann wird die Apfelmasse samt Schale fein püriert und heiß in Gläser abgefüllt und kühl gestellt. Wenn ich Kompott als Zwischenmahlzeit zubereite, koche ich gerne noch eine handvoll Nüsse mit und würze mit etwas Vanille, Kardamom, Anis, Zitronenschale, Ingwer oder Zimt.

Bei trockenem Husten ist stattdessen mein Birnenkompott oder püriert als Birnenmus hier empfehlenswerter!

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Aus der Sicht der TCM:

Je flüssiger der Brei in der Früh gekocht wird, desto mehr ähnelt er einer Suppe. Folglich ist so ein Brei schon vorverdaut und kann ganz leicht in Energie umgewandelt werden. Es erspart dir auch einen Teil der lästigen Kauarbeit;-)).

Milz und Magen haben zwischen 7.00 und 11.00 Uhr vormittags ihre Haupt-Arbeitszeit, das könnte man so auslegen, dass man wie ein Kaiser frühstückt und man die üppigste Mahlzeit zu dieser Zeit verdrückt. Ist die Mitte aber bereits etwas geschwächt und man leidet unter Völlegefühl, Blähungen, Müdigkeit nach dem Essen, profitiert man am meisten wenn man in dieser Zeit seine Verdauungsorgane durch eine besonders bekömmliche Speise entlastet: die Milz kann sich dann intensiv ihrer Arbeit das Trübe vom Klaren zu trennen widmen und für Ordnung im Körper sorgen.

Sie entrümpelt unseren Körper von angefallener Feuchtigkeit, entschlackt und sorgt für eine gute Umwandlung. Das spüren wir dann nicht nur durch eine gute Verdauung, in dem wir regelmäßig Stuhlgang haben, dieser ist wohl geformt und geruchsneutral, sondern verhilft uns die Milz somit zu ausreichend Energie um einen schwung- und freudvollen Tag anzugehen. Ein klarer Kopf ist ein zusätzlicher angenehmer Nebeneffekt einer gut gelaunten und nicht überforderten Milz!

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Safran wirkt auf Milz, Herz, Leber und Nieren, er bewegt das Blut und wirkt Blutstagnationen entgegen und sorgt dafür, dass Schleim die Herzkanäle nicht verstopft. Er beruhigt den Geist und findet Anwendung bei depressiver Verstimmung, Hysterie und nervöser Erschöpfung. Er steigert die Potenz, hilft bei Regel- und Nervenschmerzen und bei Rheuma. Safran, das teuerste Gewürz der Welt ist wahre Medizin. Wenn du das Gefühl hast, es könnte DEIN Gewürz sein, so gefällt dir vielleicht auch mein Schlaftrunk HIER.

Am 24.01 findet im Ganzheilzentrum mein erster Kochabend 2017 statt. Thema wird sein WARUM wir auf häufige Brotmahlzeiten verzichten sollen und WIE wir stattdessen schnelle unkomplizierte Mahlzeiten kochen. Wenn du Interesse hast, Details findest du HIER.

Brot ist traditionell in China nicht verankert, in der TCM sagt man ihm nach Feuchtigkeit zu bilden und Säfte zu trocknen, eine paradoxe Reaktion so zu sagen. Nicht so ganz da die 2 Dinge an unterschiedlichen Orten im Körper passieren bzw an unterschiedliche Organe gekoppelt sind: der Magen mag es gerne feucht, damit er seiner Aufgabe, das Gegessene zu einem flüssigen Brei zu zersetzen gut nachkommen kann. Zuviel Brot saugt die Flüssigkeit der Magen-Schleimhäute auf, der Magen kann durch zu viel Brot trocken und heiß werden. Die Milz mag es gerne trocken, sie sorgt dafür dass das Klare aufsteigt und das Trübe absteigt und nach unten ausgeleitet wird. Unter Feuchtigkeit kommt sie zum Liegen. Da Brotmahlzeiten schwer verdaubar sind, wird der Brei nicht gut zersetzt es entstehen Verdauungsschlacken, Feuchtigkeit und diese erschwert der Milz ihre Arbeit, das merken wir daran wenn wir uns nach einer Mahlzeit benebelt fühlen und nicht mehr klar denken können, dann wurde das Trübe nicht ausreichend nach unten gesendet!

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Du bestimmst die Konsistenz deines Breis. Ab und zu kaufe ich im Winter ein paar Litschis oder auch mal eine Mango um den Apfel-Birnen-Geschmack aufzupeppen!

Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung, sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

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