Scones – glutenfreies Sonntags-Gebäck und ein Jahres-Ausblick!

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 Gesundheit ist kein Zustand sondern eine Geisteshaltung
(Thomas von Aquin, 1225-1274)

90% aller Menschen haben Neujahrs-Vorsätze! 50-90 all dieser Vorhaben scheitern. Wenn dein Vorsatz für 2018 lautet gesünder zu essen, dann bist du ja hier bei mir genau richtig. Und du bist nicht nur bei mir richtig. Du liegst auch mit deinem Vorhaben goldrichtig. Lass mich dir erklären wieso:

Ich war gestern bei einem Vortrag von Dr. Florian Ploberger. Er ist Allgemeinmediziner und TCM Arzt, Autor des Buchs: Das große Buch der Westlichen Kräuter aus Sicht der TCM, und war zu Forschungszwecken bereits 43x in China, Indien und Tibet. Seine humorvolle Art, machen seine Vorträge zu einem kurzweiligen Erlebnis und lassen einen die Prophezeiungen mit einem Augenzwinkern nehmen. Gestern Abend sprach Dr. Florian Ploberger zum chinesischen Jahr 2018, welches am 16.2.18 beginnt. Es handelt sich um ein Erde-Hund-Yang Jahr. Die Jahre stehen laut chinesischer Astrologie immer im Zeichen von entweder Yin oder Yang, einem Elements und einem der 12 Tiere (Erdzeichen). Ich stelle dir hier mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Essenz des Vortrages vor. Mit einem Grinsen, zum einen weil es zu 100% um mein Lieblingsthema Ernährung geht und zum anderen, weil natürlich nichts so heiß gegessen, wie gekocht wird. Aber es macht Spaß sich Inspiration zu holen:

Man kann das Jahr 2018 als Jahr der Ernährung bezeichnen: Ernährung auf leiblicher und geistiger Ebene! Was nährt uns – im Sinne von: was tut uns gut? Welche Menschen, Tätigkeiten, Gedanken, Orte usw tun mir neben einer ausbalancierten Ernährung gut? Und: Was sollte ich lieber lassen? Das sind die Fragen, denen wir uns in 2018 aus chinesischer Sicht widmen sollten, um zum Jahresziel WEISHEIT & KLARHEIT zu gelangen.

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Laut Dr. Ploberger ist mit Auswirkungen des Erd-Elements auf das Feuer-Element zu rechnen. Daher gilt es in der Ernährung Kombination von süß und scharf zu vermeiden. Zu deutsch: Mon Chéri, Rumkugeln, Tiramisu und Käsefondue mit Schnaps! Denn diese Kombinationen bilden Feuchtigkeit, welche sich auf das Herz auswirkt: Druckgefühl, Herzrasen, Herzstolpern können auftreten. Schleim kann die Herzkanäle verlegen und dann machen sich psychosomatische Auswirkungen, Unklarheit und manische Tendenzen bemerkbar.

Wir sollten uns in Acht nehmen vor Zeitdruck, Begierde, Hysterie, Manie und statt dessen für einen klaren Geist, Begeisterung, Optimismus und gesunde Neugierde sorgen. Wir können in diesem Jahr über unsere geistige Haltung, sehr viel für unsere Gesundheit tun! Betrachten ohne zu Bewerten ist die hohe Kunst die wir dazu erlernen dürfen. Es handelt sich generell um kein allzu stürmisches Jahr. Beharrlichkeit bringt Heil steht im I Ging. Wenn wir uns bewusst werden, was uns gut tut und dran bleiben, kann uns nichts wirklich Schlimmes passieren. Wir sollten aber nicht nur für uns selbst sorgen , sondern auch die Menschen um uns herum mit Ausdauer nähren.

Es geht heuer nicht so sehr darum geistige Klarheit durch Meditation zu erlangen, als das was wir uns bereits erarbeitet haben, unsere angesammelte Weisheit ins tägliche Leben zu integrieren.

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Zu schaffen machen können uns Sehnenscheidenentzündungen (Handgelenk), Angina pectoris, Palpitationen, Schmerzen im Thorax und der seitlichen Rippengegend, Magenschmerzen, Erbrechen, Angstzuständen, psychische Störungen und Unruhezustände. Neurodermitis, Psoriasis, Autoimmun-Erkrankungen, Bluthochdruck, Verspannungen im Nacken Bereich, Kopfschmerzen, Tinnitus. Um uns zu schützen sollten wir uns zurückziehen und den entspannten Lebensstil eines Rentners einnehmen, so Dr. Florian Ploberger.

Küssen, körperliche Bewegung im Sinne von Radfahren, Schwimmen, Wandern, Inline-Skaten bei trockenem, kühlen Wetter sind unserer Gesundheit heuer speziell förderlich. Zu vermeiden gilt es Grübeln und Nahrung die die Mitte schwächt, wie bereits die oben erwähnten süß-scharfen Kombinationen, aber auch scharfe Kokos-Currys, gebackenes, fettes Fleisch, Schweinefleisch allgemein, aber auch Weizen und Dinkel (zu befeuchtend), Tiefkühl- und Mikrowellenkost, Schnaps und Rauchen.

Wenn du Abonnent von meiner TCM Begleitung bist, kannst du dich freuen: im Februar werde ich auch Dr. Plobergers Rezept für den Tee des Jahres 2018 preisgeben. Er stärkt deine Mitte und klärt den Geist!

Wenn du nun noch motivierter bist, 2018 deine Ernährung zu verbessern, dann lade ich dich herzlich ein, dir bis Sonntag 14.01 um 23.59 Uhr mein Webinar „satt statt schlapp“ anzuschauen. Ich verrate dir meine 3 besten Tipps für mehr Energie und meine 5 liebsten Praxis-Tipps aus der bunten, schnellen Küche ganz im Sinne des Jahres der Ernährung 2018 von Dr. Florian Ploberger.

Wenn du dir beim Lesen gedacht hast, kein Weizen und Dinkel, wie soll das gehen, so startet am Montag, 15.01.18 der neue Durchgang von KOCH DICH GLÜCKLICH. 3 Wochen lang unterstütze ich dich durch mehr gekochtes Essen, weg von den schnellen Brotmahlzeiten und dem Zucker zu kommen! Ein paar Plätze sind noch frei. Ein besonderes Angebot habe ich für dich an das Ende des Webinars gepackt. Reinschauen lohnt sich! Ich freue mich auf dich.

Jamie Oliver sagt auf seiner Webseite: “Scones are wonderfully British, delicious and so simple even a five-year-old could make them. Get baking!” Und es stimmt, wer sich davor drückt Brot selbst herzustellen, dieses handliche Gebäck ist wirklich blitzschnell vorm Sonntagsfrühstück zubereitet. Traditionell wird es aus Weizen-, Gersten- oder Hafermehl hergestellt, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, das zeige ich mit meiner glutenfreien – 2018 gerechten – Version.

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ZUTATEN G, L

(8 – 10 Stück)
100 g gemahlene Mandeln E
100 g Buchweizenmehl F
100 g Reismehl M
2 TL Backpulver H
100 ml Getreidemilch E
1 großes Ei E
1/2 TL Salz W

ZUBEREITUNG

Backofen auf 200° vorheizen.
Ein Blech mit Backpapier auslegen.

In einer Schüssel Mandeln, Mehlsorten, Salz und Backpulver gründlich mischen. Getreidemilch mit dem Ei verrühren, zur Mehlmischung gießen und zu einem feuchten, klebrigen Teig verarbeiten. Eventuell etwas Wasser zugeben, oder etwas Mehl, der Teig ist zwar klebrig, aber formbar. Das Verhältnis kommt leider stark auf die verwendeten Mehlsorten an. Bezüglich Getreidemilch verwende ich meistens Reis, ich habe das Rezept aber auch schon mit selbstgemachter Mandelmilch gemacht. Entscheide selbst, es kann nichts passieren.

Die Arbeitsfläche mit etwas zusätzlichem Reis- oder Buchweizenmehl bestäuben.
Fladen von circa 6-7 cm Durchmesser und 3-4 cm Höhe formen, bestäuben und auf das Backblech legen. 25 Minuten backen, bis der Teig aufgeht und etwas Farbe annimmt.

Aus dem Küchen-Know-How: die besondere Konsistenz von Scones entsteht durch das Einarbeiten kalter Butter in den Teig. Dieser darf nach Zugabe von Milch nur wenig gemischt oder geknetet werden.
Aha, die Butter gehört also bereits hinein, ich werde dann mal einen Versuch wagen und circa 50 g Butter einarbeiten…

Dieses Rezept findest du in meinem ebook: der süße Moment – 30 Nasch-Rezepte nach TCM!

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AUS DER SICHT DER TCM

Manchmal kommt die TCM sogar mir chinesisch vorkommt. Am stärksten macht sich dieses Gefühl immer noch beim Nachdenken über Brot breit. Brot spielt in unserer Kultur so eine wichtige Rolle, da mag es schwer fallen anzunehmen, dass unser tägliches Brot vielleicht gar nicht (mehr) so gesund ist.

Tatsächlich hat Brot eine paradoxe Wirkung auf den Körper: es wirkt befeuchtend und trocknet gleichzeitig. Alles bestens so zu sagen, könnte man meinen – der Ausgleich findet im Produkt statt!

Vermutlich würde es auch so sein, wenn nicht fast jede unserer Mahlzeiten inzwischen in irgend einer Form Mehl enthielte: Croissant oder Semmel zum Frühstück, Pasta oder Sandwich zu Mittag und Pizza oder Brotmahlzeit am Abend, das ist keine Seltenheit. Wie so oft ist es die Dosis die das Gift macht, bzw. kommt es auf deine Konstitution an, wie gut du damit umgehen kannst.

Wenn du gleichzeitig an Hitze/Trockenheit und Feuchtigkeit leidest, auch das paradox, aber gar nicht selten der Fall, dann tust du dir oder deine Verdauung mit Brot vermutlich schwer: die Feuchtigkeit die bei der Verdauung von Brot entsteht, belastet deine Milz und das Mehl trocknet deine Magenschleimhaut aus. Versuche Brot zu suppigen Mahlzeiten dazu zu essen, oder genieße es ab und zu am Sonntag mit einem Ei und frischen Kräutern.

Verzichte auf häufige kalte Brotmahlzeiten, Kombinationen mit zusätzlich austrocknender und Säfte konsumierender Wurst und achte auf eine gute Qualität! Fein vermahlene Sauerteig-Mischbrote sind allgemein besser bekömmlich als schwere Vollkornbrote.

Und wenn du dir schwer tust, dann schau dir jetzt sofort mein nur mehr bis Sonntag zugängliches Webinar „satt statt schlapp“ an und KOCH DICH GLÜCKLICH. Du bekommst 100€ Rabatt mit dem Webinar Code!

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Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung, sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

Kommentare 4

  1. Vielen Dank für das glutenfreie Gebäckrezept!
    Ich möchte es gerne nachbacken, allerdings konnte ich nicht herauslesen, wie viel Wasser man zur Getreidemilch und dem Ei dazugeben soll? Welche Getreidemilch eignet sich am besten?
    Danke!

    • Pascale Neuens Januar 26, 2018

      Liebe Pia, danke für deine Fragen, ich habe den Text adaptiert. Welches Getreide- oder Nussmilch du verwendest ist dir überlassen. Ich nehme häufig Reis- oder Mandelmilch, aber hier kann nix schiefgehen. Was das Wasser anbelangt so hängt es stark von den verwendeten Mehlsorten ab, scheint mir. Manchmal brauche ich gar keine zusätzliche Flüssigkeit, sondern eher eine Spur mehr Mehl, ein anderes Mal noch ein Schluck Wasser. Ich mach das immer so nach Gefühl, so dass der Teig formbar aber klebrig ist…ich hoffe das hilft dir weiter, viel Spass beim Backen, glg Pascale

  2. Mhmmmm, die Scones haben herrlich geschmeckt, ich habe zwar das Backpulver vergessen und die Scones haben ausgesehen wie UFOs ? aber trotzdem wirklich köstlich!
    Vielen Dank für dieses Rezept!
    LG
    Jutta

    • Pascale Neuens Februar 8, 2018

      Haha, wie UFOs…also die hübschesten sind sie ja sonst auch nicht…mit oder ohne Backpulver, aber sie schmecken einfach herrlich! Freut mich, dass du sie gefunden hast! glg Pascale

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