Beziehung leben … Beziehungsleben

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In meiner kurzen Dating-Plattform Ära brachte mich folgender Kommentar zum Nachdenken: Wenn alles so super bei dir ist, wozu brauchst du dann überhaupt einen Mann (außer für Sex)?

Nun ja, ich würde mal sagen das hinter dem außer ist ja schon mal ein äußerst vergnüglicher Teil 😂

Und das Wesentliche ist in der Tat: Ich BRAUCHE keinen Mann. So wie ich eigentlich inzwischen nur mehr sehr wenig BRAUCHE. Ich brauche Luft zum Atmen. Und ich erlaube mir Sonnenlicht für meinen Wachstum, gute Bewegung, Ernährung, Freude, Liebe, jede Menge Dankbarkeit, eine wundervolle neue Handtasche, Reisen, … und viele weitere geniale Dinge, weil sie mein Leben noch so viel schöner & mir Freude machen. Und gleichzeitig BRAUCHE ich das alles NICHT (mehr). Vorbei die Zeiten der Frustkäufe …

Ich habe erkannt, dass es einen Ort gibt an dem für mich immer alles in grenzenloser Fülle verfügbar ist. Dieser Ort befindet sich tief in meinem Innersten. In mir. Tief in mir, finde ich alles was ich brauche. Und das was ich mir im Außen zusätzlich liebend gern kreiere, wie zum Beispiel meinen Traumpartner, das ist dann die Sahne auf der Torte oder noch besser die Kirsche auf der Sahne auf der Torte. Just on top.

Das ist das Leben, von dem ich geträumt habe.
Das ist das Leben, nach dem ich gesucht habe.
Das ist das Leben, wo ich einfach dem Nachgehe, was sich gut anfühlt und mein Sein genieße.
Das ist das Leben, das ich um keinen Preis der Welt wieder aufgeben würde.
Das ist das Leben, das ich mir kreiert habe.
Das ist das Leben, das ich MIR und meinem unermüdlichen Dranbleiben verdanke.
Das ist das Leben, das ich lebe, liebe und wertschätze.
Das ist das Leben, das mir täglich auf ein Neues zeigt, wie großartig es sein kann.

Tag für Tag. Täglich aufs Neue. Unermüdlich. Nicht komplett angstfrei, aber stets bereit durch die Angst durch zu gehen um dahinter noch freier, noch erfüllter, und noch geführter zu genießen.

Und doch schließe ich nicht aus, wieder eine Beziehung zu leben. Im Gegenteil. Ich freue mich auf meine nächste, erfüllte Beziehung und habe die vergangenen Wochen dazu genutzt mir so richtig klar zu werden, wie sich das anfühlen darf.

Nachdem ich MICH lange Zeit nicht voll gelebt habe, um nicht „anzuecken“ und mich somit auch in meiner Beziehung „unbewusst klein gehalten habe“ und darüber immer wieder unzufrieden war, habe ich nun ein neues Beziehungsbild für mich entworfen.

Leben, liebes Leben #53

I: Liebes Leben, ich habe gerade das Gefühl den besten Wachstumsdünger aller Zeiten für mich entdeckt zu haben.

Dass die wahren Geschenke nicht im täglichen Flow sondern in den täglichen Trigger zu finden sind, ist ja nichts Neues. Da ist meiner Meinung das Tuniversum zu Hause. Dort wo wir uns „bewegen“ dürfen. Dort wo uns Veränderung abverlangt wird, damit, wir uns unsere Traumzukunft kreieren können…

Statt den Kopf in den Sand zu stecken, feiere ich mich inzwischen (fast) jedes Mal wo es piekst und sag mir: interessant. Was gibt es jetzt gerade für mich zu lernen? Ok, manchmal bin ich (bis gestern) auch erstmal ein bisschen grantig, mies drauf oder gefrustet bis es Klick macht und ich mich erinnere, wieder mal mitten drin zu sein … in einem Wachstumsschub.

L: Und was hat das jetzt mit Beziehungen zu tun?

L: Nun, meiner Erfahrung nach suchen wir uns die Menschen mit denen wir besonders viel Zeit verbringen mehr oder weniger bewusst genau richtig aus.

Der ideale Nährboden um wachsen zu können. Du haust uns da manchmal regelrechte Prachtexemplare vor die Füße …

L: Du hast so eine schöne Art meine Anwesenheit bildlich darzustellen. Und egal ob es genau so ist, du hast immer Recht mit dem was du glaubst. Und wenn du diese Momente als Chance erkennst, dann ist doch alles wunderbar.

I: Naja… fast. Ich meine, angenehmer wäre es natürlich triggerfrei zu wachsen. Denn das Geziepe immer wieder… es lenkt ab, kostet Energie und manchmal lasse ich mich verstricken und verliere dann meinen Fokus.

L: Das sind die entscheidenden Momente. Du schaffst es doch inzwischen immer wieder schnell zurück in den Flow. Was ist jetzt die Idee mit der Beziehung?

I: Ja genau. Danke dafür. Ich träume von einer Beziehung, in der quasi die beiden Menschleins ihre Lebensschiffe aneinanderhängen können, um mit vereinter Energie einem riesigen Ziel entgegen cruisen zu können. Es reicht, dass einer die Kursabweichung bemerkt, um gemeinsam schnell wieder neu ausgerichtet zu sein.

Kurs halten statt einfach nebeneinander herzutreiben. Das würde bedeuten so bald eine(r) gekränkt, beleidigt. genervt, gereizt oder was auch immer ist, sprich das gemeinsame Schiff droht vom Kurs abzukommen wird die nötige Korrektur vorgenommen und dabei die etwaige Reibung, der Wachstumsdünger, bewusst eingesetzt. Hier entsteht eine Potenzierung und das ist inzwischen das Reizvolle für mich am Beziehung leben und Beziehungsleben.

L: Wow. Das klingt nach ganz viel Co-Kreation. Wenn sich 2 Geniezonen ergänzen, so schön dass du erkennst was dann möglich wird…

I: Tja… die Theorie und die Umsetzung … Doch bei meiner letzten Begegnung durften wir beide in kürzester Zeit „explodieren“ und ganz viel erkennen, fühlen und sofort integrieren.

Wir sind beide so geflashed von dem Erfahrenen, dass ich dieses Beziehungsbild jetzt so klar da habe für mich. Somit ist quasi jede Auseinandersetzung Wachstumsdünger und ein freudvoller Schritt noch mehr entstehen zu lassen. Darauf freue ich mich und ich danke dir, liebes Leben, für diese Erkenntnis.

Damit du in Kürze mit meiner Unterstützung dein Leben gestalten kannst, starten wir nach Ostern mit der Schule der Großartigkeit – design your life.

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