Buchweizen Pizza & Jahresrückblick

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Letzten Januar hatte ich beschlossen, dass 2020 mein magisches Jahr wird und wie wir alle, hatte ich keine Ahnung was in dem Jahr alles passieren sollte. Aber ich wusste was ich wollte. Ich wollte meine Beziehung und mein Business aufs nächste Level bringen.

Ich wollte mehr Verbundenheit, mehr Liebe, mehr Freude, mehr Freiheit und mehr Geld.

Ich investierte einen mehrfach 5stelligen Betrag und gönnte mir DAS Coachingprogramm von dem ich ganz 2019 lang geträumt hatte. Der Liebste war geschockt. Als er sich dann Ende des Sommers von mir trennte war ich es auch.

Als ich meinem Coach von dieser einschneidenden Veränderung in meinem Leben berichtete, meinte sie: Super Voraussetzung, Pascale, um neu zu starten. Ich wusste nicht ob ich es so lustig finden sollte, doch ich ahnte: sie könnte Recht haben.

Sie hatte mich bei unserm ersten Gespräch gefragt, ob ich bereit sei, alles zu verlieren um alles zu haben. Damals wusste ich tief in mir drinnen: mein Traumleben ist möglich. Alles ist möglich. Und mit zitternden Knien habe ich ja gesagt, nicht wissend was die Zukunft mir bringen würde, aber voller Freude die Möglichkeiten zu spüren, die das Leben für mich bereithält. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich vergessen, was ich im Januar beim Visionen Workshop der wunderbaren Ines & Aliana zum Thema Beziehung in mein Buch geschrieben hatte:

Wir beginnen eine neue Phase. Eine tiefe Liebe & tiefer Respekt verbindet uns und gleichzeitig geben wir uns gegenseitig frei, das zu tun/erleben, was für den anderen gerade ansteht. Es ist die vertrauensvollste Beziehung, die ich mir vorstellen kann, getragen von einer ganz innigen Freundschaft & Liebe, mit gleichzeitig der totalen Freiheit. Wir haben die besten Gespräche & lachen viel. Es ist einfach schön, so zusammen zu leben.

War ich Ende August versucht zu glauben: das Leben ist besch… und von wegen, mein magisches Jahr, so bin ich nur 4 Monate später überzeugter denn je, dass es tatsächlich ein turnaround in meinem Leben darstellt und dass ab jetzt alles noch viel besser wird.

Ehrlicherweise hat es dazu nochmal sehr intensive Wochen der inneren Arbeit gebraucht. Ich habe so viele angestaute Gefühle zu- und losgelassen. Angst, Bitterkeit, Hass, Zorn, Wut, Frust, Traurigkeit, Verzweiflung – es war von allem etwas dabei. Und während ich all diese Emotionen zu liess und mich „durchfühlte“ um alles „zu verdauen“, war immer ein kleiner Lichtfunken in mir, der sagte: Du schaffst das und es passiert alles für dich. Ehrlich. Auch wenn es sich gerade gar nicht so anfühlt. Und so schaffte ich es immer wieder mich mit der Liebe in mir zu verbinden und zu vertrauen.

Frag mich nicht warum, aber ich wollte – trotz aller Widrigkeiten – im Frieden auseinander gehen.Ich wollte weiterhin liebevoll auf die wunderbaren 23 Jahre zurückblicken und dem Menschen, mit dem ich so viele einzigartige Momente verbracht hatte weiterhin von Herzen gerne begegnen. Als alle Tatsachen am Tisch waren, war der Schmerz so groß, dass ich mich an manchen Tagen Lichtjahre entfernt von diesem Ziel fühlte.

Ein gewaltiger Transformations-Marathon begann und es sollte das aller größte Geschenk sein, das ich mir bis dato gemacht habe. Ich bin so tief in mein Innerstes vorgedrungen und habe Erkenntnisse gewonnen, die mir so viel Veränderung ermöglicht haben. Ich habe nochmal sauf einer viel tieferen Ebene verstanden, was es bedeutet, wirklich immer die Wahl zu haben und in ALLEM das Geschenk zu sehen. Zugeben da waren wirklich, wirklich gut verpackte dabei, aber ich wurde für meinen Mut belohnt.

Nachdem ich durch all diese Emotionen durch war, fühlte ich mich so frei wie nie zuvor. Und das nicht, weil ich keine Beziehung mehr hatte, sondern wirklich aus dem Innersten heraus, weil ich so viele Widerstände losgelassen hatte. Alles zu verlieren um alles zu haben bedeutet aus meiner heutigen Sicht auf gar keinen Fall, dass du deine Beziehung aufgeben musst, es bedeutet nur Schluss machen mit ganz viel Schrott in deinem Unterbewusstsein. Aus irgend einem Grund hatte ich das vorher nie geschafft.

Heute bin ich geflutet von Dankbarkeit. Dankbar für alles. Für jedes sch… Detail. Dieses gewaltige Jahr hat mich so stark gemacht und so was von nach vorne katapultiert. Ich habe die Magie des Lebens um so viel mehr verstehen und annehmen gelernt. Zum ersten Mal fühlt es sich so an, als könnte ich mich, ihn und uns, genauso akzeptieren wie wir sind. Und unsere Traumfamilie hat es geschafft. Gut, es gibt noch Luft nach oben, aber wir sind super am Weg. Wir haben ein wirklich harmonisches Weihnachtsfest zu viert verbracht und das freut mich unendlich. Das haben wir uns alle verdient. Dafür haben wir uns einfach zu lieb.

Und so wächst und wächst und wächst mein Vertrauen ins Leben. Wenn wir bereit sind alles zugeben, ist wirklich alles möglich. Und ganz nebenbei habe ich auch die anderen Punkte meiner Vision erreicht: mein Wunschgewicht ist wieder da, mein Einkommen beinahe verdoppelt UND ganz wichtig: meine Arbeitszeit halbiert, viel mehr Sport gemacht, wieder zum Malen angefangen und soooooo viel Zeit mit einfach Sein verbracht. Ich bin geflashed und erfüllt. DANKE 2020. Danke Liebster. Danke Leben. Danke meinem ganzen Knowhow und meinen Coachingtools, ohne die 2020 wohl wirklich auch bei mir zu den schlimmsten aller Jahre geworden wäre…

Und jetzt freue ich mich auf ein glitzerigstes 2021. Und das wünsche ich dir auch.

Wenn du die Magie des Lebens im neuen Jahr mit mir entdecken möchtest, dann freu ich mich riesig auf dich. Alle Details zu den neuen Programm-Starts findest du HIER.
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Eines der wenigen Dinge die 2020 auf der Strecke geblieben sind, war das Kochbuch. Wenn du schon sehnsüchtig darauf wartest, ab nächster Woche arbeite ich mit Hochdruck am Finish :-). Und dieses Rezept hat dem Team extremst gut geschmeckt:

Glutenfreier Buchweizen Pizzateig

Für 2 Pizzen mit 20 cm Durchmesser oder 1 rundes Pizzablech mit 40 cm Durchmesser

200 g nicht gerösteter Buchweizen, 3-8 Stunden in 400 ml Wasser einweichen
1 EL Apfelessig oder frisch gepressten Zitronensaft in das Einweichwasser geben
80 ml Wasser
1 TL Salz
1 EL Olivenöl
1 TL getrockneter Oregano und Thymian 

Den eingeweichten Buchweizen abseihen und gut durchwaschen, abtropfen lassen.

Den Ofen bei 230 °C vorheizen. Zwei hitzebeständige Pfannen oder ein rundes Pizzablech griffbereit legen.

Während der Ofen aufwärmt, den Teig vorbereiten: Den Buchweizen mit allen Zutaten in einen Standmixer oder eine Küchenmaschine geben und mixen. Zunächst scheint die Flüssigkeitsmenge gering zu sein und der Teig wird sehr dickflüssig, das wird jedoch mit längerer Mixdauer besser. Wir wollen ja einen Pizzaboden kreieren, daher sollte der Teig viel fester sein als Pfannkuchenteig. Die Textur ähnelt jener eines Nudelteiges.

Die Pfannen in den heißen Ofen geben und 5 Minuten lang erwärmen. Vorsichtig herausnehmen, 3 EL Ghee hineingeben und nochmals für 2 Minuten in den Ofen geben.

Danach den Teig hineinfüllen.

Für 15 Minuten backen, dann umdrehen und weitere 10 Minuten backen.

Der Teig kann als Basis für Pizza nach Belieben belegt werden: mit Tomatensauce oder Pesto, Gemüse, Rucola, Käse, Schinken oder allem anderen was schmeckt und zu Hause vorrätig ist.

Nach dem Belegen können die Pizzen bei 200 °C nochmals für 10-15 Minuten in den Ofen geschoben werden. Dazu den fertig gebackenen Teig aus den Pfannen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, ihn belegen und wieder in den Ofen schieben.

Ohne Belag kannst du ihn als Gebäck zu Suppen, Curry, Eintöpfen, Shakshuka oder Dips reichen.

Du kannst ihn auch gut in Scheiben schneiden und als Brotersatz verwenden. Der Teig ist stabil und lässt sich gut belegen und als Sandwich mitnehmen. Verwende in diesem Fall keine dünneren Soßen wie Tomatensauce, da sie auslaufen und den Teig aufweichen.

Rezept aus dem TCM Magazin, Fotos Karin Hackl, Styling Evelyne Zemplenyi

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