Die Geschichte der zu engen Jeans

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Kennst du das, dass du dich abends vorm Schlafen gehen im Spiegel siehst und das Gefühl hast im 7. Monat schwanger zu sein?

Hörst du auf deinen Bauch bzw. deinen Körper? Oder bist du ein kopfgesteuerter Mensch und der immer das Bedürfnis hat, alles zu verstehen?

Wenn die Sonne untergeht, kommt der Körper zu Ruhe und du kannst seine Zeichen lesen

Jahrelang konnte ich keine enge Jeans tragen. Ich bekam da immer Bauchschmerzen. Darum hörte ich auf den Trends zu folgen und trug weitere, für mich bequeme Jeans.

Nachdem ich Gluten/Brot/Weizen von meinem Speiseplan gestrichen und Gemüse zu meinem täglichen Brot gemacht hatte, stellte ich fest, dass meine Bauchschmerzen ebenfalls verschwunden waren. Ich konnte mit Freude enge Jeans tragen und empfinde diese seither als bequem und angenehm.

Tschüss Weizen, ciao Blähbauch.

Wenn du mir schon länger folgst, hast du vermutlich mitbekommen, dass ich im letzten Jahr – nach meiner Ernährung – auch noch generell meine Lebensweise verändert habe. Mit dem Ziel ganz allgemein meine Verträglichkeit zu erhöhen. Schluss mit den kleinen, selbstgemachten Drama. Kein Rumgejammere mehr wegen nichts. Einfach mehr Leichtigkeit und Freude.

Spassname den wir uns gerne geben – Mischung aus unseren Nachnamen 🙂

Wie kann es leicht gehen? Da diese Frage mich seit geraumer Zeit durch meinen Alltag gegleitet, kam mir die Idee, im Urlaub zu testen, wie weit ich meine Verträglichkeit bereits hinauf geschraubt habe…

So beschloss ich in den 2 Frankreich Wochen, mir keinen Kopf um mein Essen zu machen und den Glaubenssatz zu installieren, dass es einfach und leicht gehen wird.

Meine Routine in der täglichen Ernährung – mir fällt es inzwischen extrem leicht mit wenigen Handgriffen und Zutaten gut für mich zu sorgen, gab mir Sicherheit.

Picasso bemalte getöpferte Teller mit Essen, ich koche täglich ein Gemälde

Die Tatsache, dass ich in letzter Zeit auch meine Gedanken dorthin gehend modelliert habe, dass ich WIRKLICH 100% VERTRAUE, dass es LEICHT GEHT und IMMER genau DAS RICHTIGE zu mir kommt, spielt bei meinem Erfolgserlebnis vermutlich eine Riesenrolle.

Hatte ich bisher meinen Willen wahnsinnig oft dafür eingesetzt mir zu zeigen, dass ich stark bin und dass ich schwierige Situationen meistern kann, so pole ich mich nun immer mehr auf Leichtigkeit und Flow.

Probleme und Kämpfe bekommen wenig Raum und ich kann richtig spüren, wie sich in mir alles ordnet und entspannt, wie mein System, meine Zellen sich ins Gleichgewicht bringen.

Ich habe es tatsächlich geschafft, ganz unbekümmert diverse Brotmahlzeiten mit meiner Familie zu genießen. Beim Wandern … , am Strand … und mein persönliches Highlight: ein Lavendelhonig-Brot-Frühstück vor einer 18 KM Bergtour mit 700 Höhenmetern. Hier war ich mental echt gefordert meine Gedanken sortiert zu behalten: es geht mir gut, ich bin stark, ich schaffe das mit Leichtigkeit und Freude.

Also doch wieder eine kleine Challenge, ich liebe einfach die Herausforderungen 😉.

Mein Liebster bei seinem Anteil an meinen bunten Urlaubsberichte – danke dafür ❤️

In Zukunft möchte ich meinen megastarken Willen noch mehr für Leichtigkeit einsetzen und mir noch mehr erlauben, dass einfach alles leicht geht. Ich freue mich schon riesig das Knowhow dazu ab Oktober bei meinem Gipfelstürmerinnen-Programm weiter zu geben.

Was für ein genialer Urlaub. Danke Leben. Danke an meine Lieben für diese traumhaften 2 Wochen. Danke an die wundervollen Freunde die uns auf dieser Reise begleitet haben, bzw die, die wir wiedersehen durften. Danke Liebster für die traumhaften Bilder – ohne die ich nicht diese wundervollen Erinnerungen teilen könnte.

Wenn du dich jetzt fragst, wird sie jetzt wieder öfters Brot etc essen …

Am Montag geht die Geschichte weiter und nächste Woche folgt die Nacherzählung des Frankreich-Urlaubs und ein absolutes Lieblingsrezept. Inzwischen wünsche ich dir Bon Appétit 🙂

das Leben ist bunt – ob am Teller oder in Wirklichkeit… erlaube dir die Varianten zu sehen

Aus der Sicht der TCM

Nochmal zurück zur engen Jeans. Was passiert wenn der Bauch sich bläht? Aus der Sicht der TCM entscheiden wir immer zwischen Mangel und Fülle. Bei Mangel fühlen sich enge Jeans gut an, weil sie Halt geben. Bei Fülle sind diese unerträglich, weil da ja bereits zu viel von etwas ist.

In meinem Fall war das zu viel von etwas, was meine Verdauung nicht umsetzen konnte. Zu viel Weizen in Form von immer wieder Brot, Nudel, Kuchen, … in Kombination mit zu viel Milchprodukten, die die Verdauungsleistung aus der Sicht der TCM einschränken, da sie Feuchtigkeit machen.

Speziell wenn wir tendenziell ein schwaches Verdauungsfeuer haben und dem zu Folge häufig unter Kälte leiden, bringt zb Joghurt weitere Kälte in unseren Verdauungstrakt. Die Nahrung wird nicht richtig „verbrannt“, wir werden müde, fühlen uns erschöpft und ausgelaugt und sammeln gleichzeitig „ein zu viel“ an.

Mit leicht verdaulichen, frisch gekochten Mahlzeiten steuern wir dieser Schwächung erfolgreich gegen.

nächste Woche kannst du dann auf unseren Spuren wandern …

Kommentare 2

  1. Laurence Koblinger August 16, 2019

    Salut Pascale, sommes de la Bretagne en route vers Perpignan. Bisous à toute ta petite famille et à bientôt à Vienne.. pour une soirée steak??

    • Pascale Neuens August 20, 2019

      Salut Laurence, ouiiiiii volontièrement. Mais Lino voudrait venir chez vous, parce qu´il trouve mieux 🙂

      Bises, Pascale

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