Zucchini Fisolen Salat

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Isst du im heißen Sommer häufig & gerne Tomaten mit Mozzarella, Salatschüsseln und Speiseeis? Einfach weil es schnell geht und du weniger lang in der Küche stehen musst?

Bist du topfit & hast Energie zum Bäume ausreißen? Bist du auch im Winter selten bis gar nicht krank? Klappt deiner Verdauung wie am Schnürchen? 

Wenn du jetzt nur bei den ersten beiden Fragen genickt hast, dann ist mein heutiger Beitrag für dich!

Große Mengen thermisch kalte Nahrung beeinträchtigen unser Verdauungsfeuer. Das kannst du dir so vorstellen, wie wenn du den falschen Sprit in dein Auto füllst …

Noch ist der Glaube stark verbreitet, dass Kochen aufwendig ist und viel Zeit braucht. Zumindest ist das die beliebteste Ausrede, warum viele Menschen sich nicht darüber trauen, regelmäßig eine gekochte Mahlzeit zu sich zu nehmen. 

Mit meinem TCM Magazin erreiche ich Monat für Monat über 300 Kundinnen, die sich der Vorteile des warmen Essens bewusst sind und blitzschnell tag täglich gesunde Rezepte auf den Familientisch zaubern.

5 Vorteile einer starken Verdauung:

  1. Weniger Dreck: ein Motor der gut brennt, zieht sich aus dem Speisebrei was der Körper braucht und scheidet den Rest aus. Ist die Verdauung geschwächt, kann sie nicht trennen zwischen dem was der Körper braucht und dem was ausgeschieden gehört. Es bildet sich Dreck oder mit den Worten der TCM „Feuchtigkeit & Schleim“. 
  2. Klare Gedanken: es ist Teil der guten Verdauung, dass das Klare aufsteigt und das Trübe absinkt und ausgeschieden wird. Wenn du das Gefühl hast, Nebel im Kopf zu haben, nicht klar denken zu können, so liegt das möglicherweise daran, dass dein Motor rußt.
  3. Essen wirkt zwar gründlich, aber nicht immer schnell. Wenn du im heißen Sommer überwiegend thermisch Kaltes wie viel Rohkost, Eis und kalte Getränke zu dir nimmst, kann sich die Feuchtigkeit und der Dreck im Körperinneren im Herbst und Winter mit dem äußeren Schmuddelwetter verbinden. Du bist häufiger krank und frierst stärker als es sein müsste.
  4. Wenn du energiereiche frische Lebensmittel isst und dein Körper diese Energie gut für dich verwerten kann, hast einfach mehr Energie und wirst weniger schnell müde oder schlapp.  
  5. Du hast bessere Nerven, leidest weniger unter emotionalen Schwankungen und bist einfach besser drauf. Ein ausgewogener Speisezettel versorgt und mit allem was der Körper braucht, aber nur dann, wenn die Umwandlung (Verdauung) gut klappt. Das macht sich bis in die Zellen hinein bemerkbar. Du bist belastbarer und ruhst in dir.

Meine Empfehlung daher: Iss auch im heißen Sommer öfters eine gekochte Mahlzeit. Sie muss nicht warm gegessen werden. Bereite immer die doppelte Portion zu, so gewinnst du Zeit in der Küche.

Zucchini-Fisolen-Salat

Dieser Salat entstammt der Feder des großartigen Hugh Fearnley-Whittingstall aus seinem Buch „Täglich vegetarisch”

Für das Dressing:
2 EL helle Sesampaste (Tahini)
2 Knoblauchzehen, klein gehackt
½ Zitrone, fein abgeriebene Schale und Saft
½ Orange, Saft
1 TL klarer Honig
2 EL Olivenöl
Meersalz, Pfeffer

Für den Salat:
2 EL Olivenöl
2 mittelgroße Zucchini (ca. 400 g)
½ Zitrone, Saft
1 rote Chili, entkernt und fein gehackt
ca. 120 g grüne Bohnen, geputzt
4 gute Handvoll Blattsalat
12-18 ofengetrocknete Cherry-Tomaten oder eingelegte Tomatenfilets, oder frische, wenn es schnell gehen muss
1 Handvoll Basilikumblätter, grob zerkleinert

Für das Dressing die Sesampaste mit Knoblauch, Zitronenschale und -saft, Orangensaft, Honig und schwarzem Pfeffer gut verrühren. Falls das Dressing zu dick oder körnig ist, einfach esslöffelweise mit Wasser verdünnen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss vorsichtig das Olivenöl einrühren und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für den Salat Zucchini waschen und in ca. 3-5 mm dicke Scheiben schneiden.

Das Olivenöl in einer großen, beschichteten Pfanne stark erhitzen und die Zucchinischeiben portionsweise einige Minuten braten, bis sie weich und auf beiden Seiten gebräunt sind, dabei gelegentlich wenden. In eine Schüssel geben.

Wenn alle Zucchini gegart sind, großzügig mit Salz und Pfeffer würzen, Zitronensaft und Chili hinzufügen und gut vermischen. Die Bohnen in kochendes Salzwasser geben, aufkochen und 4 Minuten blanchieren. Abgießen, in kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und trocken tupfen.

Die Bohnen mit den Zucchini mischen.
Eine große, flache Schüssel mit dem Blattsalat auslegen. Zucchini, Bohnen, Tomaten und das Basilikum darauf anrichten und alles großzügig mit Tahini-Dressing beträufeln.

Dieser Salat ergibt als doppelte Portion eine sättigende Mahlzeit und lässt sich auch gut mitnehmen. In dem Fall alle Salat-Zutaten in ein Glas geben und zuschrauben. Das Dressing getrennt abfüllen und erst kurz vorm Essen darüber anrichten.

Das TCM Magazin ist hier erhältlich. Fotos: Karin Hackl Styling: Evelyne Zemplenyi

Kommentare 2

  1. Der Salat kilingt sehr köstlich. Ich möchte etwas dazu fragen: Knoblauch und Chili wirkt doch hitzig, oder? Ist das den für einen Sommersalar gut? Kann man vielleicht auf die Chili verzichten oder wenigstens nur wenig davon nehmen? Und vielleicht nur ganz wenig Konoblauch? Der Salat enthält ja einige kühlende Komponente, aber das ist ja sicher auch gewollt. Wenn er durch die Gewürze hitzig wird, ist dann der erfrischende Sinn weg?
    Wirkt eine ungeschälte Knoblauchzehe, die in einer Speise mitgegart und vor dem Verzehr entfernt wird, auch sehr hitzig, oder ist das neutral? Sonnige Grüße

    • Pascale Neuens Juli 30, 2019

      Liebe Astrid, danke für deine Frage. Ja, Chili und Knoblauch sind heiss. Hier in der Kombi wirken sie ausgleichend auf das erfrischende Gemüse. Wenn du generell mit Hitzesymptomen kämpfst, kannst du beides gerne weglassen und statt dessen neutralere Geschmacksbringer verwenden wie zb frischen Basilikum, der weniger erhitzend wirkt.

      Ich hoffe das hilft dir weiter, glg Pascale

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