Glutenfrei oder nicht: meine 5 Tipps!

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Das TCM Magazin & Mein buntes Jahr
Inhaltsverzeichnis TCM Magazin September

Bis vor etwa 5 Jahren trug ich niemals enge Jeans. Ich bekam da immer Bauchschmerzen. Ich dachte: das ist halt so bei mir und machte auch kein großes Tamtam draus. Hast du auch so eine Beschwerde, über die du selten redest und von der du glaubst: Das ist halt so bei mir…?

Auf meinen Beitrag von letzter Woche habe ich sehr viele Mails bekommen, wie das denn nun ist mit dem Gluten und Weizen. Und da fiel mir die Geschichte mit der Jeans wieder ein. Seit ich Getreide allgemein und Gluten im speziellen total reduziert habe, kann ich jede Hose anziehen. Meine Bauchschmerzen sind weg.

Was ich damit sagen will: es ist nicht so, dass ich der tiefen Überzeugung bin, Weizen und Gluten ist für jedermann böse und gehört aus unserer Ernährung verbannt. Nein, überhaupt nicht! Es gibt tatsächlich eine Menge Menschen (die Mehrheit vermutlich), die kein Problem mit dem täglichen Brot haben, denen es bestens geht und die weder schlechte Laune, noch Bauchschmerzen von Weizen & Co bekommen. Wenn du einer dieser Menschen bist, dann gratuliere ich dir und rate dir einfach zu einer abwechslungsreichen, ausgewogenen vollwertigen Mischkost. Meine Rezepte sind da genau richtig, wenn du auf der Suche nach mehr Gemüse bist.

Wenn dein Wohlbefinden, trotz zahlreichen Bemühungen und ärztlicher Abklärungen, sich aber einfach nicht so richtig einrenken will und das, obwohl du schon sehr gesund isst, dann ist es ein Versuch Wert, mal krass was an deiner Ernährung umzustellen und die häufigen Verursacher chronischer Erkrankungen: Weizen, Gluten, Milchprodukte und Zucker für, sagen wir mal 3 Wochen, aus deinem Alltag zu verbannen.

Dr. Georg Weidinger schreibt in seinem spannenden, letzten Buch (der goldene Weg der Mitte), dass er dazu übergegangen ist, seinen Patienten mit chronischen Beschwerden eine glutenfreie Ernährung zu empfehlen. Das von jemand zu hören, der als Allgemein-Mediziner und TCM Arzt Zugriff zu Kräutern, Akupunktur und Medizin hat, das hat mich sehr beeindruckt.

Das wollte ich einfach nochmal gesagt haben um dir Mut machen, wenn du dich nicht zu den „Alles-Verträglichen“ zählen kannst. Ich habe sehr viel Zeit darin investiert heraus zu finden was mit mir nicht stimmt, warum ich das eine oder andere nicht vertrage. Doch seit ich aufgehört habe, darüber nach zu denken und es einfach so hinzunehmen wie es ist, geht es mir wesentlich besser.

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So wirken Lebensmittel. Wende sie – quer durch das Jahr – richtig an.

Meine 5 besten Tipps für dich:

  1. Nimm es an wie es ist. Mach dir eine Liste mit den Dingen die du verträgst und überlege dir Lieblingsrezepte die du damit zubereiten kannst und höre auf darüber nachzudenken, was mit dir nicht stimmt. Es ist alles bestens, du bist womöglich nur wesentlich empfindsamer als die Menschen um dich herum und nimmst so über den Darm (Bauchhirn) Dinge wahr, die an anderen spurlos vorüberziehen.
  2. Lass dich austesten! Wenn deine medizinische Abklärung ohne Befund abgeschlossen ist und du verunsichert bist, weil du dennoch immer wieder Beschwerden hast. Ich war Muskeltests gegenüber immer sehr skeptisch, doch rückblickend muss ich sagen: sie haben mir und vielen meiner Klientinnen zu wesentlich mehr Lebensqualität verholfen.
  3. Verzichte auf nichts nur weil du glaubst, es könnte eventuell ungesund sein. Wenn du alles verträgst und bester Gesundheit bist, gibt es keinen Grund für dich glutenfrei zu essen. Achte auf eine ausgewogene Mischkost mit viel Gemüse.
  4. Sorge für ausreichend Entspannung! Unter Stress und unter Zeitdruck übernimmt im Körper das sympathische Nervensystem die Steuerung. Diese beiden Faktoren (Stress und  Zeitdruck) sind Teil unseres Lebens und es geht darum zu lernen richtig damit umzugehen. Nutze ruhige Minuten, Stunden und Tage um regelmäßig abzuschalten und Tätigkeiten auszuüben, die dir Freude bereiten: Bewegung, Sport, Schlafen, Lesen, Ausflüge machen, Freunde treffen. Was passt am besten zu dir passt?
  5. Du bist nicht allein! In meiner FB Gruppe sind viele Gleichgesinnte, dort kannst du dich nach Herzenslust austauschen und deine Fragen stellen. Meine größte Leidenschaft ist es, Menschen bei dieser Thematik, mit meinem ganzen Know-How und meinem Mut, unter die Arme zu greifen.
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Zu jeder Zeit das passende, schnelle Rezept für deine Gesundheit!

Falls du dich wunderst, warum die Bilder heute nicht so richtig zum Text passen, doch es passt!
Es handelt sich um Ausschnitte aus meinem neuen Projekt: das neue TCM Magazin.

Am Freitag 07.09.18 erscheint die erste Ausgabe als PDF. Gemeinsam mit meiner Kollegin Klara Molnar haben wir einen Leitfaden erschaffen, der dich ein Jahr lang – Monat für Monat – Schritt für Schritt – dabei unterstützt täglich gut für dich zu sorgen.

Jede Ausgabe enthält:

  • Gedanke zum jeweiligen Monat – aus den Schätzen der TCM
  • Spezialthemen September:
    der intelligente Darm (über die Verbindung zwischen Darm & Gehirn)
    Ernährung im Herbst
  • Zutaten des Monats – was tut dir jetzt besonders gut
  • Vorbereitungen für die Woche – wie setzt du die Kocherei um
  • Rezepte des Monats – das geht schnell und schmeckt gut
  • Beitrag aus der chinesische 4 Säulen Astrologie – weil die Elemente mit dem großen Ganzen zusammenhängen

Damit ich dich bestmöglich unterstütze bekommst du das Magazin im Rahmen von MEIN BUNTES JAHR:

  • TCM Magazin monatlich als PDF
  • 5-6 Rezepten wöchentlich als Minikurs mit dem Tipp der Woche (per Mail 52x)

So bist du immer inspiriert und bleibst bei der Sache. Denn es ist nicht egal wann, was und wie du isst, wenn deine Verdauung geschwächt ist.

Oder wie neulich eine Kundin von mir meinte: „Wenn ich wie früher esse, geht es mir nicht gut. Das wurde mir aber erst richtig klar, als ich nach zwei Wochen „streng“ nach TCM ein langes Wochenende voller Pancakes, Cordon Bleu, Pommes etc. hatte und ich Kopfschmerzen, juckende Kopfhaut, Blähungen, … bekam (wie früher). Der frühere Normalzustand ist definitiv nicht mehr akzeptabel! Ich hätte nie gedacht, dass Ernährung so viel bewirken kann!“

Irgendwie spürt man ihre Energie allein durch den Post, oder? 🙂 Wenn du das auch möchtest, dann schau dir hier MEIN BUNTES JAHR an und wir lesen uns bald wöchentlich.

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So bereitest du deine Woche vor

Noch ein Wort zum Thema viel Gemüse. Der Vollständigkeit halber, weil ich neulich meinte, Gemüse ist für alle gesund, da sind sich ALLE einig. Bei vielen Reizdarm Patienten hat sich eine FODMAP Diät als hilfreich entpuppt. (FODMAP Fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccaride und Polyole). Es handelt sich um kurzkettige Kohlenhydratverbindungen (Fruktose, Fruktane, Laktose, Galaktose, Xylit, Sorbit und Maltit) die in verschiedenen Nahrungsmitteln, hauptsächlich Obst und Gemüse vorkommen und nicht von allen Menschen gleich gut vertragen werden. HIER findest du eine Liste. Ich habe diese Diät auch eine Zeit lang verfolgt, doch auch sie löst nicht die Ursache. Die Ursache liegt vermutlich irgendwo ganz tief in dir. Zumindest bin ich dort fündig geworden, doch das ist eine andere Geschichte.

Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung, sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

Der Link zu Amazon Produkten ist ein affiliate Link, das bedeutet, dass beim Kauf des Produkts eine Provision an mich als bloggerin ausgezahlt wird. Ich verlinke jedoch ausnahmslos auf Produkte die ich selber verwende und als hochwertig und empfehlenswert befinde.

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