Kicher-Knabber-Spaß fürs Herz!

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Während ich beim Frühstück nachdenke, welchen Text ich dir denn heute präsentiere und dabei in Gedanken ganz bei meinen Kichererbsen bin, beobachte ich folgende Szene: Mein Vater geht mit dem Hund. Die zweite Nachbarin von rechts geht mit ihrem Hund. Die zweite Nachbarin von links geht mit ihrem Hund. Und alle Nachbarn und Nachbarinnen von etwas weiter weg gehen auch mit ihren Hunden. Meine Eltern wohnen am Land und es gibt einige Wege die in den Wald und um das Dorf herum führen, aber nicht so viele, dass man allen Nachbarn mit ihren Hunden zur Rushhour ausweichen könnte. Was aber wiederum die meisten Hundebesitzer (meinen Beobachtungen zu Folge) versuchen zu tun: sie weichen sich aus, wählen einen anderen Weg, weil „die Hunde sich nicht mögen“…

Ich schweife ab und erinnere mich an meine Urlaubs-Jogging-Runden im südlichen Europa: während tagsüber die alten Bergdörfer menschenleer scheinen, begegneten mir zur Stunde des Sonnenaufgangs zahlreiche Grüppchen Einheimischer auf ihren Spaziergängen rund ums Dorf. Sie nutzten, genau wie ich, die kühle Stunde des Tages um sich zu bewegen und auszutauschen. Diskutiert und gelacht wurde stets lautstark. Ihre kleinen, kläffenden Hunde liefen einfach frei mit.

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Da hätten wir, ganz abgesehen von mehr Gemüse, frischem, sonnengereiften Obst, fangfrischem Fisch, köstlich goldgelben Olivenöl, dem was man allgemein unter der gesunden mediterranen Kost versteht, noch einige weitere Super-Kandidaten an Bord für ein gesundes Leben: die tägliche Bewegung, die soziale Anbindung, die vielen Sonnenstunden (Vitamin D) und zu guter Letzt: die Freiheit der Hunde.

Da denkst du dir nun vielleicht: was soll denn das, die Freiheit der Hunde? Ich gebe zu, ich schreibe da jetzt einfach mal meine frühmorgendlichen Gedanken nieder. Aber mich beschäftigt das  irgendwie. Sagt man nicht, dass Hund und Herr sich irgendwie angleichen. Wenn die Hunde sich hier nicht vertragen und im sonnigen Süden schon, hat das etwas mit uns zu tun? Spielt der mediterrane Lebensstil, das laissez-faire so tief hinein? Denkbar wäre es…

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Ich hatte mir so viele Begrenzungen in meinem Leben gemacht. Seit ich meinen Ernährung stabilisiert habe, habe ich auch den Mut gefunden, mein Kopfkino zu beenden. Ich möchte dich so gerne mit auf diese Reise nehmen: Machen wir uns frei von Dingen die uns begrenzen!

Ich glaube, dass meine Unverträglichkeiten mich richtig stark gemacht haben. Sie haben mich ausgesucht und mir auf den Sprung geholfen. Seit Jahren unbewusst darunter leidend, meine Berufung nicht zu finden, hätte ich niemals gecheckt, was es wirklich ist, wenn nicht dieses völlig eingegrenzte Nahrungsspektrum, mir mein wahres Talent offenbart hätte. Stroh zu Gold spinnen – in der Küche – das ist meine Gabe. Und diese setze ich nun bestmöglich für das Leben meiner Träume ein. Ich zeige Größe, erreiche Menschen wie dich und ermuntere dich, es mir gleichzutun. Denn in der Überwindung meines Hindernisses liegt die Gabe, mich und dich in deine Kraft zu bringen. Mein Hindernis nicht alles wahllos in mich hinein würfeln zu können, zeigte mir, wie viel Kraft mir die richtige Ernährung gibt. Und auf diesen Weg, dorthin begleite ich dich, wenn du möchtest. Dass ich das ohne Hilfe von außen nicht so geschafft hätte, darauf bin ich richtig stolz. Denn wer holt sich schon bereitwillig Hilfe? Da sehe ich bei ganz vielen Menschen ein Problem. Hilfe holen wird als Schwäche gedeutet. Dabei zeugt es von unglaublicher Stärke und steht für Mut zur Veränderung.

Wenn du dir jetzt Veränderung in dein Leben holen möchtest, dann bewirb dich noch schnell für unseren allerletzten Platz beim Kraft-Retreat in Frankreich!

Und wenn du einfach nur Spaß haben möchtest, dann gönn dir meinen heutigen Knabber-Spaß:

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hauchdünn mariniert, damit die Feuchtigkeit im Rohr entweichen kann

Kicher-Knusper-Spaß

425 g Kichererbsen (vorgekocht oder Bio-Kichererbsen aus dem Glas)
1 EL Olivenöl
1/2 TL grobes Meersalz
1/2 TL Safranfäden oder Gewürz nach Wahl

Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Knusper-Tipp # 1: gut spülen, gut abtropfen lassen und dann wirklich gut trocknen. Je weniger feucht die Kichererbsen sind, desto knuspriger werden sie! Dazu die Kichererbsen auf einem sauberen, saugfähigen Handtuch verteilen und vorsichtig hin und her rollen und trocknen lassen. Dabei können sich einzelne Häutchen lösen.

Knusper-Tipp # 2: Befreie eventuell die Kichererbsen von ihrer Haut. Warum eventuell? Das Abschälen der Haut ist zeitaufwendig. Entweder du siehst diese Tätigkeit als Meditation oder du verzichtest drauf… Angeblich sollen die Kichererbsen ohne Haut knuspriger werden. Ich habe bei meinem letzten Versuch die Hälfte von der Haut befreit und die andere Hälfte belassen. Wir haben punkto Knusprigkeit keinen Unterschied festgestellt. Meiner Erfahrung sind Hülsenfrüchte ohne Haut für viele Menschen besser verträglich und machen weniger Verdauungsprobleme. Ich empfehle dir: einfach mal ausprobieren, wenn du keinen Unterschied merkst, weder bei der Knusprigkeit, noch was deine Verdauung anbelangt, dann darf die Haut dranbleiben.

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Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen…

Knusper-Tipp # 3: Verwende wenig Öl und wenig Gewürze – zumindest vorm Backen. Zu viel Marinade „ummantelt“ die Kichererbsen, die Feuchtigkeit bleibt drinnen und der Knusper-Prozess wird unterbrochen. Ich habe das Meersalz mit den Safranfäden gemörsert, die Kichererbsen in eine Schüssel gegeben und dann mit dem Öl und Safransalz vermengt und gut durchgemischt.

Knusper-Tipp # 4: Verteile die Kichererbsen auf dem vorbereiteten Backpapier und backe sie bei 175° circa 45-50 Minuten goldbraun und trocken. Behalte sie im Auge und rühre sie nach der halben Backzeit einmal gut durch. Bei zu hoher Temperatur verbrennen sie schnell, während sie bei niedriger Temperatur nicht knusprig werden.

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Gut trocknen erhöht den Knusper-Spaß

Knusper-Tipp # 5: Zum Abkühlen aus dem Ofen nehmen. Du kannst jetzt noch zusätzliche Gewürze untermischen. Ich habe mir auch schon überlegt den Safran erst jetzt hinzu zufügen. Das probiere ich beim nächsten Mal aus. Während dem Abkühlen, werden sie noch knuspriger.

Knusper-Tipp # 6: Nach dem Erkalten, bewahre sie ohne Deckel auf.

Das war´s auch schon, habe Spaß & Freude: du hast nun knusprige Kicher-Erbsen! Verwende sie entweder als Knabberspaß oder als Topping für Salate, Ofengemüse, Suppen, würzigen Congées oder Reisgerichten.

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Das Schälen ist eine meditative Tätigkeit!

Aus der Sicht der TCM:

Kichererbsen sind geschmacklich süß und thermisch neutral. Sie wirkt auf Milz, Magen, Nieren, Herz und Gedärme. Sie stärkt das Qi der Mitte und des Herzens, unterstützt bei Herzrhythmus-Störungen und Blutzucker-Schwankungen. Sie regulieren die Verdauung, da sie Darmtätigkeit anregen. Sie lösen Feuchtigkeit auf und können die Cholesterinwerte regulieren, Blut und Essenz aufbauen, sind empfehlenswert in der Schwangerschaft und beruhigen den Geist.

Safran ist geschmacklich scharf, süß und bitter, er ist thermisch neutral und wirkt auf Milz, Herz, Leber und Nieren. Er wirkt dem Syndrom „Schleim verlegt die Herzkanäle“ und Blut-Stagnationen entgegen. Er beruhigt den Geist, nährt das Blut und bewegt das Qi. Er ist empfehlenswert bei depressiven Verstimmungen, Hysterie, nervlicher Anspannung und nervöser Erschöpfung. Er unterstützt bei Blut-Mangel, Unfruchtbarkeit, bei schmerzhafter Menstruation, Rheuma, Leberzirrhose und Nervenschmerzen. Safran soll in der Schwangerschaft nicht verwendet werden.

Kurzum: ein gesunder Knabber-Spaß der sich positiv auf die Verdauung, das Herz und den Geist auswirkt, in dem wir den uns zum Kichern bringenden Erbsen noch den lebensbejahenden, fröhlichen Safran hinzugesellen.

Ehe du jetzt zum Ofen stürmst, bewirb dich HIER noch für den allerletzten Platz beim Kraft-Retreat in Frankreich. Neben feinstem Essen wird ganz viel fürs Herz dabei sein! Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

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Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung, sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

Kommentare 2

    • Pascale Neuens April 4, 2018

      Super aufmerksam, danke Petra! Ich hatte gestern noch dran gedacht das zu ergänzen und dann wieder vergessen. Ich verwende immer Bio-Kichererbsen aus dem Glas. glg Pascale

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