GESCHICHTE DES LEBENS

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Seit der Geschichte mit meinem Puls, als ich im Gespräch mit meiner TCM Ärztin das Wort Stress erwähnte, bin ich nochmal um vieles achtsamer geworden was ich sage und folglich auch was ich denke, tue und wie ich handle.

Nach unserm wunderbaren Soup & Soul Wochenende, hatte ich am Montag die Chance mich nochmal mit einer beeindruckenden und zauberhaften Kundin zu treffen. Ich weiß noch genau, wann wir das erste Mal telefoniert haben und ich bin so dankbar, dass ich damals entgegen meinem Verstand gehandelt habe.

Melanie hat vor 10 Jahren die Diagnose Multiple Sklerose bekommen. Vor eineinhalb Jahren hat sie mich kontaktiert, weil sie sich unsicher war, in wiefern mein Kurs und meine Ernährung ihr Wohlbefinden beeinflussen können. Mein Gefühl damals war: egal wie viel oder wenig wir an ihrer Ernährung optimieren können, ich war mir sicher in Bezug auf ihr Wohlbefinden ist einiges drin.

Während Melanie ihren Tee genießt, schließe ich die Dojozeit im Café Landmann ab;-)

Melanies Opa war Bäcker und Brot hat sie geliebt, aber sie hat sich nie schlecht ernährt, meint Melanie im Gespräch. Sie liebt Tanz, Bewegung und Sport und ihre zauberhafte Familie. Ihren eignen Erkenntnissen zu Folge, hatte sie sich immer gerne kritisiert und unter Druck gesetzt und versucht, es allen Recht zu machen, um um jeden Preis perfekt zu sein.

Die Diagnose hat ihr Leben verändert. Eine Zeit lang hat ihre Krankheit bestimmt wo es lang geht. Melanie bezeichnet sich selber als Kämpferin und so sehr man sagen könnte: Kampf ist schlecht, hat diese Eigenschaft sie genau dorthin gebracht wo sie jetzt steht, raus aus der Opferrolle, rein in das Leben einer mutigen, selbstbestimmten Frau. Sie sagt: Heute sehe ich die Chance, die Vorteile die die Krankheit mir gebracht hat.

Melanie hat komplett aufgehört industrielle Produkte zu verwenden und wenn sie mal Lust auf Brot hat, bäckt sie es glutenfrei selber. Statt Flocken verwendet sie inzwischen lieber das ganze Korn. Melanie meidet alles was Hitze macht und isst viel Gemüse, frische Kräuter und liebt Hirsebrei. Sie isst sehr konsequent und hat das Gefühl, dass gutes Essen sie stabilisiert. Es bildet die Basis für den achtsamen Umgang mit sich selbst.

Sie meditiert inzwischen täglich, schreibt Journal und sorgt auf vielen Ebenen für sich und ihr Wohlbefinden. Von der Macht der Gedanken ist Melanie überzeugt und wird von Tag zu Tag achtsamer im Umgang mit sich selbst.

Ich bin so dankbar so geniale Kundinnen zu haben und freue mich über jedes Lächeln und jedes gekochte Gericht. Macht weiter so liebe Melanie, du bist wundervoll und hast meinen vollen Support und die komplette Jahresgruppe hinter dir.

Süßer Kürbis-Hirse-Brei

200 g Kürbis nach Wahl
200 ml Mandel- oder Hafermilch
1 Prise Vanille
1 Prise Kardamom
100 g vorgekochte Hirse (in 3 facher Wassermenge)
1 Prise Kurkuma
1 Prise Kardamom oder ersatzweise Zimt
einige Granatapfelkerne und Granola als Topping

Backrohr auf 160° Umluft vorheizen.

Ich verwende einen Butternusskürbis. Ich halbiere ihn, entferne die Kerne und gebe ihn mit der Schale für circa 40 Minuten ins Rohr. Kürbisfleisch auslöffeln und in einen Topf geben und pürieren.

Wenn du mehr Pürée machst und einen Teil aufbewahren möchtest, so erhitze das Pürée nochmal und fülle es dann kochend heiß in Gläser ab.

Die vorgekochte Hirse mit 200 ml Ersatzmilch pürieren. Das Püré untermischen und nocheinmal pürieren oder gut durchrühren.

Mit Granatapfelkernen und Granola anrichten.

Statt vorgekochter Hirse kannst du auch Instant Polenta Polenta verwenden und diese frisch zubereiten.

Dieses schnelle Rezept ist inspiriert vom Amaranth-Kürbisbrei aus der November-Ausgabe des TCM Magazins. Monat für Monat, Woche für Woche die besten saisonalen Rezepte.

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  1. Henriette Fischer November 16, 2019

    Liebe Pascale,
    gratuliere dir aufrichtig dazu was du seit ich dich das erste Mal gelesen habe, alles geschafft hast.
    Ich hatte das Vergnügen vom Mai 2017 bis April 2018 deine TCM Begleitung abonniert zu haben und aus diesem Überfluss immer noch zu schöpfen.
    Ich bin heuer 70 geworden und gehe mit meinen Unverträglichkeiten gut um, sodass ich keine oder selten Bschwerden habe.
    Von den Fragen am Ende deines Newsletters trifft eigentlich keine auf mich zu, deshalb schreibe ich dir jetzt hier und hoffe noch oft einen Newsletter von dir zu bekommen.
    Bei facebook bin ich nicht Mitglied, so sind mir lediglich die Newsletter zugänglich und stellen eine nicht endenwollende Inspiration dar. Danke dir, Henriette Fischer

    • Pascale Neuens November 17, 2019

      Liebe Henriette,
      vielen Dank für diese zauberhafte Rückmeldung. So schön, dass du mir so lange treu geblieben bist und so viel für dich rausnehmen kannst. Natürlich bekommst du noch viele weitere Newsletter – mit der allergrößten Freude Henriette, auf bald, glg Pascale

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