Lauchsauce und mein Weg aus der Histamin-Intoleranz!

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Aus Sicht der TCM wird eine Histamin-Intoleranz (HIT) mit Bluthitze beschrieben. Sprich unser Lebenselixier ist bildlich gesprochen „zu heiß“. In Wirklichkeit hast du natürlich kein Fieber, aber es deutet eben auf einen versteckten Hitzeprozess, möglicherweise tief in deinem Inneren hin.

Ich bin der HIT entkommen, als ich begonnen habe mich um meine Persönlichkeit zu kümmern. Rückblickend kommt es mir vor, wie das Schlüpfen eines Schmetterlings: er ist in seinem Kokon gefangen und wenn er nicht den Mut hat da rauszuschlüpfen, wird es irgend wann zu eng… er fühlt sich eingequetscht, es drückt, aber er ist zu zaghaft um die Hülle zu sprengen. Die Angst vor dem was außen ist, ist grösser als das Vertrauen zu dem was innen drin ist…

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Spann die Flügel auf, spreng deine Hülle und flieg. Warum ich das jetzt hier erzähle? Ich hatte in letzter Zeit gleich mehrere Klientinnen mit HIT und auf mein stetes Nachfragen, sind wir drauf gekommen, dass ALLE das Gefühl haben ihr Potential (noch) nicht zu leben.

Aus TCM Sicht haben Unverträglichkeiten einen starken Bezug zum Metall-Element mit den Organen Lunge und Dickdarm. Beim Dickdarm geht es physisch genau um das, was die TCM psychisch, emotional ebenfalls mit dem Metall-Element verbindet: die Fähigkeit des Loslassens. Sich von allem zu Trennen, was man nicht mehr braucht, was einen behindert oder gar bremst.

Das Wort LOSLASSEN hat mir Stress gemacht. Wie geht das? Kann ich das? Was genau soll ich tun? Es hat mir nicht nur Stress gemacht, sondern auch Angst bereitet. Was wenn ich was verliere (das ich lieber behalten möchte)? Die Angst vor dem Ungewissen. Mir wurde mehrmals erklärt und gezeigt wie einfach loslassen geht: Stell dir vor du gehst spazieren und hältst dabei die Hand deines Liebsten. Dann siehst du etwas und um es ihm zu zeigen lässt du seine Hand los. So einfach geht das. Und dennoch: Ich konnte es mir nicht vorstellen und es hat mir arges Kopfzerbrechen bereitet.

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Jetzt hab ichs. Grins. Es ist tatsächlich genau so einfach. Doch habe ich das Gefühl, es müssen vorher einige Rädchen richtig in einander greifen, genau so wie bei der täglichen Darm-Entleerung: nichts einfacher als das – wenn die Verdauung und die Ernährung passt. Für jeden der unter Durchfall oder Verstopfung oder abwechselnd an Beidem leidet, jedoch unvorstellbar, dass das mal wie am Schnürchen, ohne darüber nachzudenken, klappen könnte.

Was kannst du tun? Klarheit findest du nicht im Äußeren, sondern in dir selbst. Aus meiner Sicht ist die Basis eine bekömmliche Ernährung. Iss nur das was dir gut tut! Dann bist gut gestärkt um den nächsten Schritt zu gehen und dich auf eine spannende Reise zu dir selbst zu machen.

Und jetzt gehst du am besten gleich zum Markt und holst dir Lauch und Kartoffeln. Denn die milde Süße der Kartoffeln unterstützt deine Mitte und die angenehme Schärfe des Lauchs sorgt dafür, dass sich kein Schleim bildet und keine Stagnation im Verdauungstrakt entsteht.

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Lauchsauce mit Pellkartoffeln – Porrettenzapp

(4 Portionen)
3-4 Stangen Lauch (ca 800 g)
50 g Butter
1 EL Kartoffelstärke oder Mehl
(3-4 Essiggurken)
1 Prise Kurkuma
50 ml Weißwein
50 – 100 ml Kokosmilch oder
(veganes) Schlagobers/Sahne
50 – 100 ml Suppenpaste
2-3 Kartoffeln pro Person
Butter zum Servieren

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Lauch waschen und fein würfeln. Kartoffeln waschen und in einem großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

Butter in einer Pfanne zerlassen und den Lauch andämpfen, mit Mehl oder Kartoffelstärke bestreuen und unter Rühren anziehen lassen.

Mit einem Schuss Weißwein ablöschen, mit warmem Wasser aufkochen, mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Suppenpaste würzen und köcheln lassen bis der Lauch zart ist. Eventuell etwas Flüssigkeiten nachgießen.

Zum Schluss mit einem Schuss Kokosmilch oder Schlagobers verfeinern. Nach Belieben 3-4 klein geschnittene Essiggurken unterrühren.

Die Kartoffeln stelle ich mit der Schale auf den Tisch. Das darf jeder selber übernehmen. Von mir gibt es die Lauchsauce dazu. Guten Appetit.

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Dieses Rezept stammt aus der September Ausgabe des TCM Magazins. Meine Magazin Partnerin Klara ließ sich nur mit Mühe überreden dieses Rezept in die Auswahl aufzunehmen. Und nun ist es eines ihrer Favoriten.

Sie fand es einfach und fantastisch und hat gemeint, sie wird es oft nachkochen. Es handelt sich um ein typisch luxemburgisches Bauernessen und meine Kinder lieben dieses Abendessen, es kommt knapp nach Klaras Lieblings-Brathuhn (auch im Magazin). 😊

Super erfolgreich geht das  TCM Magazin jetzt in sein zweites Jahr. Nutze die Vorteile der saisonalen Küche und koch dich gesund und bunt durch das Jahr. Bist du neugierig, dann schau dir gerne mein Präsentations-Video an:

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Monat für Monat findest du spannende Infos zu den saisonalen Zutaten im TCM Magazin. Sowie köstliche und einfache Rezepte und Impulse zum Vorkochen für einen entspannten Koch-Alltag.

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Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung, sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

Kommentare 2

  1. Liebe Pascale, das Thema passt zu mir wie die Faust aufs Auge.
    Aber nun meine Frage, ich habe nach wie vor zuviel Hitze im Körper, ist da die Lauchsuppe nicht eher kontraproduktiv? Danke Katharina

    • Pascale Neuens September 10, 2018

      Liebe Katharina, ja da hast du vollkommen Recht, bei Hitze- und Yin Mangel Symptomen ist die Lauchsauce kontraproduktiv. alles Liebe, Pascale

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