Nussmix für deinen Brei & meine Geschichte mal anders

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Es war einmal ein kleines Mädchen, das nichts lieber tat, als für seine Puppen zu kochen. Im Sommer, draußen im Garten, Gräser, Kräuter und als Highlight ein paar „echte“ Sachen aus dem Garten stibitzen, das Gemüse auf ein Brettchen schneiden und alles in meinem Sandeimer mit Wasser zu einer Suppe rühren. Das sind so wundervolle Bilder die ich in mir abgespeichert habe. Egal ob wir zu Hause waren oder in der Provence auf Urlaub. Dieses Spiel habe ich geliebt.

Bei uns wurde immer viel & gerne gekocht. Und gleichzeitig ging es meiner Mama sehr oft schlecht nach einem „großen“ Essen. 

Lange Zeit dachte ich, ich bin genau so wie sie. Ich koche gerne, aber üppig essen, tut mir nicht wirklich gut. Dank der TCM fand ich heraus was mir wirklich gut tut. Ich habe gelernt was ich tun kann, damit ich mich richtig wohl fühle. Wie ich meine Energie aufbaue, wie ich das ganze Jahr über gesund bleibe und keinen lästigen Blähbauch mehr habe. Der hat mich jahrelang gequält und mir die Lust auf enge Jeans vermiest. Heute liebe ich genau diese Hosen, die ich damals nicht vertragen habe.

Doch auch als ich meine Ernährung bestens unter Kontrolle hatte, blieb mir eines. Die Angst, auf Grund der vielen Ähnlichkeiten mit meiner Mama, eines Tages ebenfalls an Demenz zu erkranken. Ich stellte immer wieder fest, dass so bald ich einige Tage weniger „gut“ aß, sich mein Zustand wieder verschlechterte.

Dann entdeckte ich zum Glück die Macht der Gedanken und mir wurde schnell klar, wie sehr ich meinem Wohlbefinden gedanklich im Weg stand. Wie oft ich mir meine Beschwerden unbewusst herbei gedacht hatte.

Nach mittlerweile 3 Jahren intensiver Auseinandersetzung & zahlreichen Weiterbildungen im Bereich Mindset und Bewusstsein, hat sich bei mir so viel verändert und getan und die Angst vor einer „schlimmen“ Erkrankung ist der puren Lebensfreude gewichen.

Und dieser Lebensfreude, diesem schöpferischen Potential, als eine der vielen aus mir heraussprudelnden Ideen, mache ich mich jetzt an die Umsetzung meines ersten Kochbuchs . Ich freu mich riesig auf diese Arbeit und auf die vielen Geschenke, denen ich am Weg zur Autorin begegnen darf.

Ein erstes Geschenk habe ich bereits gefunden: ich werde immer noch wütend auf mich, wenn mir etwas nicht auf Anhieb gelingt bzw. wenn mir bewusst wird, dass ich etwas „nicht soooooooo guuuuut kann“.

Das Paradoxe ist: dass mir mit Dingen die ich bereits gut kann, schnell langweilig wird. Ich liebe das Neue. Ich liebe es aber nicht, wenn Unvorhergesehenes daher kommt bzw. reagiere bei großen Dingen leicht mal überfordert und hau die Nerven weg. Was natürlich nicht ausbleibt auf dem Ausprobierweg. 🤣

Was mache ich mit solchen Erkenntnissen? Ich schreibe sie nieder und freue mich darüber und dann gehe ich mutig weiter, um das nächste Geschenk zu finden auf meinem Weg.

Das aller wertvollste Geschenk für die allermeisten Menschen, das die TCM zu bieten hat, ist das warme Frühstück. Probier unbedingt meinen neuen Nussmix aus. Und die Präsentation gleich dazu. Weil neue Ideen einfach immer Freude bereiten, wohltuend fürs Auge sind und deine Routine verändern.

Nussmix für deinen Brei – macht länger satt

2 EL Kokosöl
450 g Kokosflocken – du kannst die Hälfte auch durch Haferflocken ersetzen, wenn du es knuspriger haben möchtest 
250 g gehackte Haselnüsse
150 g gehackte Cashewnüsse
3 EL Kakaopulver
60 ml Wasser
4-6 EL Ahornsirup

Backrohr auf 160°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Falls du Haferflocken verwendest, erhitze die Hälfte des Kokosöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und rühre die Haferflocken unter und röste sie 2-3 Minuten knusprig.

Ich habe keine Haferflocken verwendet und das Kokosöl geschmolzen. Kokosflocken, Haselnüsse, Cashewnüsse und Kakaopulver auf dem Backblech vermischt. Wasser, Ahornsirup und Kokosöl vermischt und über die trockenen Zutaten gegeben. 

Die Masse gleichmäßig auf dem Backpapier verteilen und im vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten backen, eventuell etwas länger.

Die Mischung muss vollständig getrocknet sein. Sollte sie nach Ende der Backzeit noch feucht sein, die Temperatur auf 75 °C reduzieren und das noch kurz im Backrohr nachtrocknen lassen.

Serviert habe ich das Ganze dann ins Glas geschichtet mit Hirsebrei und frisch aufgeschnittenen Erdbeeren.

Für den Hirsebrei die Hirse mit einer Prise Salz in dreifacher Wassermenge weich kochen. Mit einem Schuss Kokosmilch vermischen und pürieren. Eventuell noch etwas Wasser oder Kokosmilch zugeben, so dass die Konsistenz passt.

Aus der Sicht der TCM

Haselnüsse tonisieren das Qi und wirken bei chronischem Durchfall, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Untergewicht, Müdigkeit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit.

Sie nähren das Blut und wirken bei Sehstörungen, Haarausfall, Anämie.

Nüsse sind ein guter Fett- und Eiweißbedarf., insbesondere dann, wenn du kein oder nur sehr wenig Fleisch isst.

Durch das Rösten entwickeln Nüsse einen noch viel aromatischeren Geschmack und werden bekömmlicher.

Danke für das schöne Styling Evelyne Zemplenyi & die Fotos Karin Hackl.

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