Ein Rückenproblem und Rettung aus dem Ofen

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Kennst du folgende Situation: Du stehst auf, freust dich auf den Tag, in meinem Fall die Woche und stellst dich auf deine Yogamatte. Beim dritten Sonnengruß merkst du bereits, so richtig fit bist du nicht. Ein Zwicken hinten zwischen den Schulterblättern. Du überlegst abzubrechen, entscheidest dich aber fürs Durchzuhalten. Kann ja nicht sein, da stehst du an einem Montag extra früher auf und jetzt sollst du auf deine Yogasession verzichten nur weil du noch müde bist… kommt doch gar nicht in Frage!

10 Minuten später, bei einer total harmlosen Rückenübung, passiert es dann: KNACKS! Dein Rücken ist endgültig beleidigt. Es schmerzt, du spürst wie es ausstrahlt, hochzieht in dein Nacken, in deinen Kopf. Spätestens jetzt weißt du: das wird nicht dein Tag. Hättest du doch gleich auf den ersten Impuls deines Körpers gehört, statt durchzubeißen. Einfach zum Meditieren hingesetzt. Auf meinen Körper hören lernen, das ist die Reise auf der ich mich seit Jahren befinde und wo ich scheinbar immer noch Lektionen brauche.

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Früher hätte ich diese Lektion nicht verstanden, wäre in Widerstand gegangen, hätte den ganzen Tag hindurch mir extremen Druck gemacht, versucht mit der Brechstange zu erreichen was im Flow an dem Tag einfach nicht machbar schien. Es gibt solche Tage! Da läuft es nicht! 3 Stunden später war dann, bei einem banalen Update, plötzlich meine Webseite völlig zerschossen. Unbrauchbar. Spätestens da wäre ich früher komplett ausgerastet. In meiner Ausbildung zum Inner Chi Coach im letzten Jahr habe ich gelernt jede Situation mit den Gedanken „das ist gut so anzunehmen“. Alleine dieser Gedanke bringt mich innerlich zum Lächeln. Ganz ehrlich, was soll gut an diesem Alptraum sein: Rücken im A…, Webseite zerstört…? Jetzt bloß nicht in den Strudel rein geraten, rät mir mein Innerstes. STOP!

Nach einem kurzen Spaziergang zum Supermarkt mit dem typisch frühlingsarmen, regionalen Gemüse-Angebot, spaziere ich mit Bio-Sp(r)itzpaprika in mein Körbchen heim in meine Küche. Suboptimal – Paprika um diese Jahreszeit, ich gestehe -, aber ich brauchte einfach Farbe auf meinem Teller … für mein Wohl! Und meine Nerven! Dann sollte es schnell gehen! Denn schließlich wartete eine zerstörte Webseite auf mich. Also ganz wenig Vorbereitung (mein geliebtes Backrohr erledigt fast alles für mich) und ZACK steht dieses prächtige Essen vor mir:

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Möchtest du das auch können? Die Lage erkennen und den vorgeplanten Katastrophentag drehen können? Nicht dass es ein Spitzen-Tag wurde, aber ich bin einfach ruhig geblieben, habe am Nachmittag meine Shiatsumassage genossen und mich darauf gefreut früh ins Bett zu gehen und den Tag hinter mir zu lassen. Die Tatsache, dass ich mir neben Webseite reparieren, die Zeit für mein Essen und die Massage genommen habe, hat meinen Körper versöhnt. Er hat seine Rebellion aufgegeben und am Abend hatte ich, bei einem lustigen Spiel mit der Familie, schon fast auf die kleinen Katastrophen des Tages vergessen.

Was ich dir sagen will: an Spitzen-Tagen gibt es eigentlich wenig für dich zu lernen. Freu dich wenn du sie hast, genieße und sei dankbar. Und lerne an den Tagen die nicht nach deiner Vorstellung verlaufen ANZUNEHMEN. Wenn du das Gefühl hast, deine Nerven sind dazu zu schwach, dann ist die Ernährung die Basis wo du ansetzen darfst. Dass das mit dem Essen wirklich funktioniert hat mir Petra Lieske, Shiatsu Therapeutin aus Berlin, in einem Interview erzählt. Ich bin so begeistert von Petras Erfolgen, schau und höre selbst:

Schau dir HIER auch gerne Petras Video zur Wirkung von Shiatsu an.

Der nächste Durchgang meines KOCH DICH GLÜCKLICH Kurses startet am 14.05.18. Wenn du möchtest, dass der Mai für dich alles neu macht, dann lass dir die Chance meiner 50% Neu-Einführungs-Aktion bis 29.04 nicht entgehen!!! Der Kurs dauert jetzt 6 Wochen und ist neu gegliedert! Das gibt dir mehr Zeit zum Integrieren der Inhalte und eine längere professionelle Begleitung! Du lernst wie du täglich mit ganz simplen, schnellen Gerichten gut für dich sorgst. Damit richtet der Kurs sich vor allem an weniger erfahrene Köchinnen.

Wenn ich das mit dem guten Essen an einem Tag wie oben geschildert kann, dann kannst du das auch! Nimm die einmalige Chance war und komm am 24.04 um 20.00 Uhr in mein Webinar: MEINE 7 GEHEIMNISSE ZUR ERFOLGREICHEN ERNÄHRUNGSUMSTELLUNG – wie du mit wenig Zeit zu deiner Wohlfühl-Ernährung kommst, ohne zu scheitern. Da erzähle ich dir auch alle Kursdetails. Melde dich jetzt HIER zum Webinar an. Mache es wie über 100 Kursteilnehmerinnen und lerne dich glücklich zu kochen. Ich freu mich dich zu unterstützen!

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Überzeuge dich von der Schnelligkeit und dem guten Geschmack meiner Rezepte und verwöhn dich mit Spargel aus dem Rohr und rotem Pesto. Für 2 Portionen brauchst du:

500 g grüner Spargel
50 g Cashewnüsse
4 rote Bio-Paprika
1 Zehe Knoblauch
Olivenöl
Salz & Pfeffer
frisches Basilikum
eventuell 50 g Käse aus wirklich guter Quelle

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Backrohr auf 200° vorheizen.

Paprika waschen und auf dem Gitter 15 Minuten grillen. Wenden und von der zweiten Seite ebenfalls 10 Minuten braten. (Diese halbe Stunde habe ich noch mit meiner Webseite verbracht …)

Spargel waschen, enden abschneiden oder brechen. Der Spargel bricht genau dort wo er anfängt holzig zu werden und mit 2 EL Olivenöl vermischen und auf das Backblech legen und salzen. Eventuell etwas Käse darüber verteilen, das mach ich aber nur ganz selten und zwar heute, als Yin-Tonik für meine Nerven, hihi.

Paprika raus aus dem Ofen, Spargel für circa 8-10 Minuten rein. Nun kommt die tatsächliche Arbeitszeit: Paprika schälen. Das erfordert Fingerspitzengefühl, da es nur gelingt, so lange der Paprika heiß ist und gleichzeitig verbrennt man sich dann so schön die Finger… Ich gebe ihn immer in Plastiksackerl, wenn ich ihn aus dem Ofen nehme. Das hält die Haut länger feucht und sie lässt sich gut abziehen. Samen aus der Mitte entfernen. Paprika mit Cahewkernen, Knoblauch (Spross entfernt) und Salz und Pfeffer in einem Blitzhacker zerkleinern.

Pesto auf Tellern anrichten und Spargel darüber verteilen. Du kannst jetzt noch etwas Basilikum drüber streuen. Bon Apétit.

Wenn du dich jetzt wunderst, dass ich davon satt werde…ja an einem Tag wie diesem reicht mir das als leichtes Mittagessen tatsächlich. Wenn du Kohlenhydrate für deine Sättigung brauchst, dann kannst du auch schnell kochende Hirse oder Couscous (wenn du Weizen verträgst) dazu machen. Das geht ebenfalls sehr schnell. Und ob und wie viel Kohlenhydrate du brauchst, auch das lernst du bei KOCH DICH GLÜCKLICH!

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Aus der Sicht der TCM:

Grüner Spargel ist thermisch neutral und hat einen süß-bitteren Geschmack. Er wirkt auf Leber, Niere und Gedärme. Er fördert die Diurese, leitet Ödeme aus und löst Nässe/Feuchtigkeit auf und aus. Wirkt bei Arteriosklerose und erhöhten Cholesterinwerten und Bluthochdruck. Er reguliert die Verdauung, regt den Stuhlgang an, wirkt gegen Übergewicht und nährt das Leberblut.

Paprika ist kühl, süß, bitter und scharf. Er wirkt auf Milz, Magen, Dickdarm und Herz. Er löst Schleim auf, wirkt ebenfalls bei erhöhten Cholesterinwerten, Arteriosklerose und gilt als Krebs-Prophylaxe. Er tonisiert das Qi, regt die Verdauung und die Magensäureproduktion.

Cashewkerne ganz wichtig in diesem Rezept und meiner Situation – für die Nerven: sie sind thermisch neutral, gehören dem süßen Geschmack an und wirken auf Leber, Herz, Lunge, Milz und Gedärme. Sie unterstützen bei Muskel- und Menstruationskrämpfen, Arterienverengungen, Reizdarm und Migräne. Sie unterdrücken inneren Wind und beruhigen den Geist, wirken bei Schlafstörungen, Nervosität und Reizbarkeit. Zudem geben sie Energie, stärken die Mitte, wirken bei Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung. Sie befeuchten den Darm und regen den Stuhlgang an.

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Die Ernährung nach TCM dient der Gesunderhaltung und der Harmonisierung der körpereigenen Heilungskräfte. Meine Rezepte sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung, sie erfüllen keine medizinischen Zwecke.

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