Mut zur Verträglichkeit

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Wusstest du dass viele erwachsene Menschen nur durch einen Schmerz neu lernen können? Als Kind lernen wir aus der Freude heraus, aus dem Spaß an der Bewegung, aus der Neugierde…

Diese Leichtigkeit kommt manchen auf dem Weg des Erwachsenwerdens abhanden. Obwohl es uns nach wie vor möglich wäre der Freude zu folgen, wählen wir unbewusst den Weg des Schmerzes.

Letztes Wochenende habe ich eine tiefe Reise zu meinem Innersten gemacht. Und den Urschmerz gefunden. Irgendwo ganz tief in mir drinnen hatte sich der Knoten versteckt. Jedes mal wenn eine Situation ihn antriggerte, wurde ich wütend, grantig oder reagierte verzweifelt und überfordert. Unbewusst.

Der Gedanke „besser arm als ein Nichts“ hatte die Kontrolle in meinem System übernommen. Unbewusst. Dies war der Schmerz hinter vielen Glaubenssätzen: ich muss hart arbeiten um erfolgreich zu sein, ich werde es nie wirklich leicht haben, ein Job der glücklich macht, bringt kein Geld usw. usw.

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Das Fiese an unseren Gedanken ist: sie sind sehr mächtig und wollen immer Recht haben. Wir sind ihre Sklaven und machen uns ständig auf die Suche nach Beweismaterial. Bist du darauf gepolt „ein Gewinner“ zu sein, wirst du deiner Programmierung andere Beweise liefern, als wenn du darauf gepolt bist „ein Looser“ zu sein. Leuchtet ein, oder?

Meine Programmierung sah vor, dass – so sehr ich mich auch anstrengte -, es besser sei, arm zu sein, als ein Nichts! Sprich der Einäugige unter den Blinden. Und ich war mega erfolgreich im Beweise bringen. Besser Unverträglichkeiten als eine richtig schlimme Krankheit, besser hart und unermüdlich als Selbstständige arbeiten, als angestellt zu sein uvm

Wenn deine unbewusste Programmierung eine negative ist, wirst du dein Leben darauf ausrichten dieser Programmierung gerecht zu werden. Und dementsprechend Misserfolge einfahren und es dir niemals erlauben so zu leben wie du es dir erträumst. Und das ohne wirklich zu verstehen, warum es bei dir einfach nicht rund läuft.

Mein neues Programm: SOUP & SOUL – RAUS AUS DEM GRÜBELN startet am 08.04 in Kooperation mit der wunderbaren Maria Pessl. Maria begleitet mich seit 2 Jahren auf meinem Weg. Save the date. Infos folgen in Kürze.

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Das Aufdecken dieses Schmerzes hat für mich alles verändert. Nun geht es darum meine neue Programmierung zu verfestigen und mich auf die Suche nach neuen Beweisen zu machen.

Ich bin so dankbar, für meinen Mut und meinen Willen. Ich bin so dankbar, dass ich niemals aufgehört habe, dran zu glauben, dass ich die Ursache meiner Unverträglichkeiten finden werde. Je verträglicher ich mit mir umgehe, je liebevoller, bewusster und selbstbestimmter, desto leichter wird mein Leben.

Und das Schönste daran ist: ich habe das nicht nur für mich erkannt, sondern ich kann als Mutivatorin ganz vielen Menschen zu einem verträglicheren Leben beitragen. Das ist ein wundervolles Geschenk. Und ich bin wirklich sehr dankbar dafür.

Und ich freue mich darauf in Zukunft bei Gelegenheit wieder voller Genuss mitknabbern zu können – wenn mir danach ist. Zur Feier des Tages deshalb heute, das erste und einzige nicht glutenfreie Rezept auf meinem Blog ;-). Was ist noch möglich?



Roggengrissini

250 g helles Roggenmehl 
1 TL Backpulver
1 TL feines Salz 
1 EL Raps- oder Olivenöl 
1 EL Samen und/ oder 1 TL Gewürze nach Wahl
(Schwarzkümmel, Mohn, Sesam, Leinsamen, Kümmel, Rosmarin oder Thymian)

Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel gründlich mischen. Das Öl einarbeiten, dann nach und nach ca. 150 ml Wasser, bis ein relativ steifer Teig entsteht. Den Teig mit den Händen rasch glatt kneten.

Stückweise Teig etwa in der Größe einer Kirschtomate abnehmen und zwischen den Händen zu einer Wurst rollen. Diese auf die Arbeitsfläche legen und mit den flachen Händen zu einem etwa 30 cm langen und 7-8 mm dünnen Strang rollen, dabei vorsichtig von der Mitte nach außen arbeiten. Falls nötig zusätzlich etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben.

Die Brotstränge mit etwas Abstand auf die Backbleche legen. Mit etwas Meersalz bestreuen. Sobald ein Blech voll ist, in den Ofen schieben und etwa 10 Minuten backen, bis die Grissini leicht gebräunt sind. Die Grissini auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Sie halten sich am besten, wenn sie unverpackt bleiben; in einem luftdichten Behälter werden sie weich. Innerhalb weniger Tage essen.

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Aus der Sicht der TCM

Roggen löst Feuchtigkeit auf und bewegt das Qi, hilft bei Ödemen, Cellulite, hohem Cholesterinspiegel.

Roggen reguliert und bewegt Qi und wirkt bei Muskelschwäche, unregelmäßiger Atmung, Leber Qi Stagnation, Leber Schwäche.

Roggen tonisiert das Qi und wirkt bei Diabetes.

Rezept aus dem TCM Magazin (Märzausgabe) hier erhältlich!
Fotos: Karin Hackl, Styling Eveline Zemplenyi

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