Süßkartoffel-Kroketten

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Über 20 Jahren quälte ich mich mit der Suche nach dem, was ich wirklich, wirklich wollte. Auf dem Weg „arbeitete“ ich alles im Aussen ab: Traumpartner, Traumkinder, Traumterrassenwohnung, …
Folglich dachte ich: Traumjob. Das brauche ich. Und ich zerbrach mir den Kopf, wie der Traumjob aussehen könnte und fand keine wirklich zufriedenstellende Lösung.

Aber die Lösung fand mich. Ich wurde krank. Ich hatte plötzlich mit so viel Unverträglichkeiten zu tun, dass ich gut beschäftigt war mir zu überlegen, was ich denn überhaupt noch essen konnte. Die Langeweile war weg. Ich war wieder einmal beschäftigt.

Doch kaum hatte ich die Essens-Situation wieder unter Kontrolle, kam es wieder das schleichende Gefühl. Das „das kann doch nicht alles gewesen sein“-Gefühl.

Geht das denn nie weg? So richtig?

Heute weiß ich, es ist immer dann weg, wenn ich beschäftigt bin. Warum ist das so? Bob Proctor sagt: Menschen lernen aus zweierlei Gründen: aus großem Schmerz oder für ein großes Ziel. Und genau so ist es bei mir. Dieser eine Satz erklärt meinen kompletten Lebenslauf.

Wo hast du vergessen dir ein klares Ziel zu setzen? Wo bist du in die Drama-Allee eingebogen, anstatt deine Komfortzone für ein richtig geniales Leben zu verlassen? Denn so viel steht fest: In der Komfortzone kreieren wir uns immer wieder Drama, weil uns sonst schlichtweg zu langweilig wäre. ?

Was kannst du tun?

Am besten du hörst SOFORT auf, über all das nachzudenken was nicht passt und malst dir aus, wie dein Leben ausschauen würde, wenn du dich richtig großartig trauen würdest.

Nimm mal kurz die Idee in Anspruch, dass das Leben eine Reise ist. Dann sind wir seit unserer Geburt, also hier auf der Erde auf Urlaub. Deine persönlichen, lebenslangen Ferien…

Wie geht es dir mit dieser Vorstellung?
Bist du cool damit?
Lebenslanges Nichtstun?

Wenn es dir wie mir geht, dann kommt vermutlich – nach einer kurzen Genusszeit – die Sinnfrage wieder auf…

Und genau aus diesem Grund liebe ich meine großen Ziele, auf die ich hinwachsen kann, statt mir (unbewusster) vor lauter Langeweile, einen ziemlich großen Schmerz zu kreieren, der mich dann seinerseits vor der Langeweile bewahrt.

Noch was: diese Dramaschleifen haben Suchtpotential. Für mich es jahrelang mein Nr 1 Job: Ziel stecken, hinarbeiten, erreichen, in ein Loch fallen und wieder von vorne.

Warum? Weil ich etwas nicht verstanden hatte. Es geht nicht darum das Ziel zu erreichen, sondern es geht darum, wer du auf dem Weg dorthin wirst.

Heinh? Das verstehst du jetzt nicht. Ziel erreichen und doch nicht Ziel erreichen?

Lass es mich so sagen: wenn du nur dem Größer, Schneller, Weiter hinterher rennst, bleibst du immer getrieben und gestresst. Du bist irgendwie ferngesteuert und das sinnlose Gefühl geht nicht weg. Denn in Wirklichkeit handelt es sich um eine Leere. Diese Leere möchte nicht mit Dingen im Aussen gefüllt werden, sondern mit innerlichen Wachstum.

Dieses innerliche Wachsen ist es, was dich gesunden lässt. Das Erkennen was du für ein Wunder bist in dem Du Dinge erreichst die du dir vornimmst. Wenn du deine Komfortzone verlässt und dir vor Angst in die Hose machst, weil du glaubst: das schaffe ich nicht, das kann ich nicht, aber du gehst weiter. Das sind die Momente in denen Heilung stattfindet, weil du dir endlich erlaubst anzuerkennen, was du für ein Wunder bist.

Jedes Mal wenn inzwischen bei mir das Drama um die Ecke biegt, sage ich mir: Hey cool, hallo Dramalama, da bist du ja wieder. Mir muss wohl etwas langweilig geworden sein. Und dann setze ich mir ein neues Ziel. Ein noch größeres, ein noch traumhafteres und Schwupp ist sie wieder da die Freude.

Wenn ich verstehe wo es klemmt, dann will ich immer alles sofort umsetzen. Wenn du auch so bist, dieses Wochenende kannst du lernen wie du groß träumst und visionierst. Melde dich noch schnell zum
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Süßkartoffel-Kroketten

650 g Süßkartoffeln (ungekochtes Gewicht)
1 Zwiebel
100 g Mandelmehl (im Originalrezept wird Kichererbsenmehl verwendet)
1 Bund frischer Koriander (im Originalrezept wird Oregano verwendet)

Zum Panieren:
50 g  gemahlener Leinsamen (im Originalrezept werden Mandeln verwendet)
30 g Hefeflocken
2 EL  Zatar (im Originalrezept wird Oregano verwendet)
3-4 EL Kokosöl zum Braten

Süßkartoffeln schälen, vierteln und in leicht gesalzenem Wasser kochen, bis sie weich sind. Anschließend abgießen und abkühlen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer oder einer Kartoffelpresse zerdrücken. 

Zwiebeln fein hacken und in 1 EL Öl glasig dünsten. Anschließend zum Süßkartoffelpüree dazu geben.

Mandelmehl und gewaschenen und klein gehackten Koriander dazu geben und zu einer leicht klebrigen, aber gut formbaren Masse vermischen. 2 Rollen, circa 4 cm dick formen und diese 30 Minuten kalt stellen.

Den gemahlenen Leinsamen mit der Hefe und dem Zaatar vermischen. Ich habe jetzt einen schöne Schüssel Blattsalat dazu vorbereitet aus Rukola & Feldsalat.

Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Die Kroketten in der Panade wenden und bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Achtung der Leinsamen wird schnell dunkel, wenn du es mit der Hitze übertreibst. Wende die Kroketten vorsichtig mit 2 Gabeln. Bitte geh behutsam dabei vor, denn die Kroketten zerfallen leicht.

Du kannst gerne eine Sauce oder einen Dip dazu reichen. Fabienne empfiehlt Guacamole.

Das Original-Rezept fand ich auf Freiknuspern. Ich habe das Rezept an meine Vorräte angepasst und sofort nachgekocht. Die ganze Familie war begeistert. Danke Fabienne für die gute Idee.

Aus der Sicht der TCM

Koriander und Oregano oder Majoran wirken gut der Feuchtigkeit entgegen die beim Braten in Öl im Körper entstehen kann.

Süßkartoffeln tonisieren das Qi und das Yin und wirken bei:
Qi Mangel von Milz, Magen, Kurzatmigkeit, Säftemangel, Durst, Trockenheit, Magersucht, Auszehrung, Unruhe, …

VORSICHT: der übermäßige Genuss kann zu Völlegefühl und Qi Stagnationen führen.

Danke für das schöne Styling Evelyne Zemplenyi & die Fotos Karin Hackl.

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