und übrig bleibst DU …

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Rückblickend kann ich nur – wie immer – sagen : folge deinen Impulsen. Auch bzw. gerade wenn es sehr viel Mut braucht um diesen Hinweisen nach zu gehen, dein Kopf Purzelbäume schlägt, dich verrückt oder gar bescheuert nennt, Impulse sind die Sprache deines Herzens, des Lebens. Wenn du sie ignorierst, ignorierst du dich.

Es war mein Plan, mich spätestens Ende August „aus der Versenkung“ zu holen und ein Programm zu starten, so zu sagen wieder voll durchzustarten. Doch es kam kein Impuls. Stattdessen kam alles anders. Doch erstmal eines nach dem anderen.

Als die Reise los ging, hatte ich nur den Impuls 5 1/2 Wochen on the road zu sein. Bei dem Gedanken kam so viel Freude auf. Totale Freiheit. Ich kritzelte die Fixpunkte meiner Reise auf ein Zettel und wartete wie sich das alles fügen könnte… Plötzlich war es da: ich fliege nach Nizza und miete mir ein Auto für die gesamte Dauer. Wie die Stationen genau aufeinanderfolgten, ergab sich dann ganz von selbst. Terminlich hatte alles Platz, oder anders ausgedrückt, es war als ob jemand die Reise für mich geplant hätte…

Wie und wo ich alleine war, wann ich Lino übernahm und wir gemeinsam unterwegs waren, es war plötzlich einfach alles einfach da. Keine Frage. Keine Unstimmigkeit. Ein paar offene Lücken, die füllten sich dann jeweils kurzfristig total spontan und jedes Mal genialst.

   

Kann es sein, dass du selber in deinem eignen Leben nur eine Marionette (im positivsten Sinn) bist? Dass, wenn du hingebungsvoll lebst, dass du dann deinen Verstand komplett über Bord hauen kannst, es sei denn, du unterschreibst gerade einen Automietvertrag oder buchst ein Hotel…?

Meine Reise führte nach Südfrankreich, in alte Herrschaftshäuser, an reich gedeckte Tafeln und Tische,  nach Italien, in Villen, ans Meer, in die Schweiz, in die Berge, zu Fremden und Freunden, zur Familie nach Luxemburg und zu guter Letzt mitten in mein Herz.

Wenn ich etwas immer besser verstehe, dann ist es das, dass das Leben immer für uns passiert. Immer. Wenn du es geschafft hast aus dem Hamsterrad auszusteigen und auf deine Impulse zuhören, dann brauchst du eigentlich keinen Plan mehr. Ich habe so zu sagen meinem Leben die Führung anvertraut und staune…

Das setzt großes Vertrauen voraus. Und es setzt voraus, dass du aus deinem Gedankenkarussell aussteigst. Es setzt voraus neues Denken und das Hören der Stimme deines Herzens voraus. Mindset & Heartset als Weg zum Leben deiner Träume. Und üben tust du das Ganze im täglichen Leben.

   

Ich hatte gleich beim ersten Stopp in Brignol die Chance. Für einen Augenblich dachte ich, aha, hier bin ich also nun, bei meiner Freundin, die wir uns seit 25 Jahren kennen und schwuppdiwupp bin ich die Alte. Die, die andere Menschen bewundert für das was sie tun, für das was sie erreicht haben und ich fühlte mich einen kurzen Augenblick fehl am Platz, bis sich die innere Stimme bemerkbar machte und sprach: du kannst weiterhin sein, wer du heute weißt zu sein. Achte auf deine Gedanke, sie machen deine Gefühle. Gib deiner Freundin die Chance, dich neu kennenzulernen.

Was dann passierte war magisch. Sie fragte mich, ob ich Lust hatte mit ihr nach Marseille zu fahren. Klar. Meine Stadt der Liebe. Unbedingt. Und auf der Fahrt hin und zurück hatten wir das beste Gespräch in all den Jahren. Dank meiner Offenheit mich zu zeigen, erkannte ich plötzlich wer sie wirklich ist, ohne dass ich irgend etwas von mir erzählt hatte. Ich war einfach nur voll präsent und sie öffnete sich und erzählte mir Dinge, über die sie noch nie gesprochen hatte. Ich war einfach nur glücklich mich mutig für diese Reise entschieden zu haben.

Und genau so ging es weiter. Bei meinem Coach, Isabelle DiRada im Tessin trennte ich mich von gefühlten 100 Kilo Ballast, die ich seit Ewigkeiten mit mir rumschleppte. Neben der wundervollen Landschaft, tauchten wir in innere und längst vergangene Welten ein und ich begriff noch einmal auf einer ganz, ganz tiefen Ebene wer ich bin. Dass ich so viel mehr bin, als die Pascale Neuens, die am 20.02.1972 das Licht der Welt erblickte. Dass ich offensichtlich als Seele schon so viele Leben hinter mir habe, so vieles erlebt habe und dass manches sich bis heute auswirkt. Tiefste Glaubenssätze zeigten sich und mir fehlten die Worte. Und doch machte alles Sinn. Einen wirklich tiefen Sinn. Ich war selig.

Genau in diesem Zustand ergab sich die Möglichkeit für eine Begegnung mit einem weiteren Herzmenschen. Unsere Wege hatten sich im Juni gekreuzt und nun bestand die Möglichkeit etwas mehr Zeit und einen Sonnenaufgang gemeinsam zu verbringen. Ich tauchte ein in eine unglaubliche Fülle mitten in den Bergen und entdeckte eine völlig neue Seite an mir. Mein Herz schlägt also nicht nur für das Meer und die Provence, sondern durchaus auch für die mächtigen Berge. Du weißt eben immer erst was dir gefällt, wenn du es ausprobierst… und so reiste ich mit einzigartigen Eindrücken nach Luxemburg. Ein willkommener Stopp um mich in meiner Heimat kurz mal zwischen zu sortieren.

   

Zusammen mit Lino ritten wir dann irgendwann wieder Richtung Süden. Der Sonne entgegen. Beim Fotos durchschauen kam ich jetzt gleich wieder ins Schwelgen. Die Ausstellung in der Carrière des Lumières hat uns beide in den 7. Himmel gezaubert. Genau die richtige Stimmung um danach in einem Schloss Quartier zu beziehen und gemeinsam groß zu träumen.

Es folgten ein paar unbeschwerte Urlaubstage wie im französischen Film. Emilie hatte sich zu uns gesellt und wir hatten jede Menge Abenteuer und Spaß am Meer, ehe es dann in die Südalpen zu  einem weiteren lieben Freund ging. Wir kennen uns seit 25 Jahren. Er erzählte mir, dass er mich eingeladen hatte, um mich nach „meinem harten Jahr“ aufzubauen, um dann am letzten Abend erstaunt festzustellen, dass ich ihm in zahllosen Gesprächen einen völlig neuen Blickwinkel auf sein Leben eröffnet habe und er fühle sich bereit der Liebe nun einen noch größeren Raum zu geben.

   

Voller Leichtigkeit und mit Tears in Heaven im Ohr nahmen Lino und ich den vermeintlich letzten Pass. Vermeintlich deshalb, weil ich zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnte, dass ich schon bald wieder in die Berge reisen würde….

Aber erstmals durften wir uns zu Hause angekommen in unser neues Familienmitglied, namens Buddy, verlieben.

Danke liebes Leben, dass du mir all das ermöglichst. Danke, dass du mich führst und leitest und stets zu meinen Diensten bist, alles in die Wege leitest um das ich bitte. Ich bin tief beeindruckt, wie leicht es ist, meinen Traum zu leben, wenn ich mich traue.

   

   

Jetzt freue ich mich auf einen grenzgenialen Herbst mit dir. Es wird spannend. Und ich möchte das  mit einem köstlichen Stück Zwetschgenkuchen feiern. Da Liebe ja bekanntlich auch durch den Magen geht, lass ihn dir schmecken.

   

Zwetschgenkuchen

200 g Buchweizenmehl
100 g Kartoffelstärke
250 g Butter
200g Rohrohrzucker
4 Eier
2 TL Zimt
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
700 g Zwetschgen

Rohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Kastenform (20 x 30 cm) oder Backblech fetten.

Buchweizenmehl und Kartoffelstärke mit Zimt, Backpulver und Salz vermengen.
Butter schaumig rühren. Nach und nach Zucker, Eier und die Mehlmischung zugeben.

Teig gleichmäßig in der Form verteilen. Zwetschgen halbieren oder vierteln und mit der Schnittfläche nach oben auf dem Teig verteilen.

Dazu passt Schlagobers oder alternativ mit Chiasamen eingedickte Kokosmilch.

     

Ah ja und warum ich nun nicht Mitte August wie geplant, sondern erst quasi Ende September durchstarte, das ist eine andere Geschichte. Die erzähle ich dir sehr, sehr gerne in Kürze…

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